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Heilbronn

ANDREA PICHL – deutsch deutsch. ERNST FRANZ VOGELMANN-PREIS FÜR SKULPTUR 2026

Ausstellung

Die Konzept-Bildhauerin Andrea Pichl erhält den Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur 2026. Die renommierte Auszeichnung geht damit erstmals an eine Künstlerin, die in der DDR geboren und in Ost-Berlin aufgewachsen ist. Diese zweigeteilte Biografie bietet die Folie ihrer künstlerischen Arbeit, die sich im Kontext u.a. von Architektur und Stadtplanung mit dem Wechselverhältnis von öffentlichem und privatem Raum beschäftigt. In ihren Werken wird der »Bedeutungswandel des öffentlichen und privaten Lebens vor und nach der deutschen Wiedervereinigung erfahrbar«, so die Jury. Architektonische Baukörper, in Kombination mit Fotografien und Zeichnungen, spüren die Widersprüche von Geschichte und Geschichten auf und beleuchten zugleich wirtschaftliche, kulturelle und soziale Dimensionen im Verhältnis zwischen Ost und West. So rücken höchst fragwürdige Verwerfungen wie etwa der wechselseitige Transfer von Kapital, Waren und Dienstleistungen in den Fokus und verweisen auf das der Allgemeinheit verborgen Gebliebene und explizit Verschwiegene. Für ihre erste Einzelausstellung in Süddeutschland entwickelte Andrea Pichl ein installatives Konzept mit neuen Arbeiten, das zum Dialog einlädt und zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts ins Bewusstsein rückt. 

Diese Ausstellung beginnt in
50
Tage
23
Std
21
Min
28
Sek
Start Termin
25.04.2026
Ende Abschluss
06.09.2026
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
11:00–17:00
Mittwoch
11:00–17:00
Donnerstag
11:00–19:00
Freitag
11:00–17:00
Samstag
11:00–17:00
Sonntag
11:00–17:00

Weiterführende Literatur