Die Ausstellung präsentiert die drei ars viva-Preisträger:innen 2026 und richtet damit den Blick auf eine junge Generation von Künstler:innen. Die eigens für die Schau entwickelten Beiträge kommentieren auf unterschiedliche und eindrückliche Weise kulturelle, gesellschaftliche und politische Verflechtungen.
Ryan Cullen thematisiert in seinen Malereien und Skulpturen politische und ideologische Strukturen. Nazanin Noori setzt sich mit der Verbindung von Architektur, Skulptur und Klang auseinander und schafft multisensorische Erzählungen, in denen sich interkulturelle poetische und musikalische Quellen verbinden. Prateek Vijan untersucht, wem zu welchen Systemen Zugang gewährt wird und auf welche Weise. Mit seinen Installationen konfrontiert er die Besuchenden mit Situationen von Ausgrenzung und Barrieren, die er räumlich erfahrbar macht.
Den ars viva-Preis für Bildende Kunst vergibt der Kulturkreis jährlich seit 1953 an herausragende junge, in Deutschland lebende Künstler:innen unter 35 Jahren. Das Marta Herford ist die erste mehrerer Ausstellungsstationen.

