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Zürich

Avantgarde – Grafikdesign im Aufbruch

Ausstellung

Zwischen den Weltkriegen wird das Grafikdesign radikal erneuert: Konstruktivismus, Neue Typografie und Fotografie bestimmen die visuelle Sprache dieser Avantgarde. Ihre Werke, etwa von El Lissitzky oder Jan Tschichold, inspirieren bis heute. 

 

Grafik, Fotografie und Typografie prägen die angewandte Avantgarde der Zwischenkriegszeit. In den aufkommenden modernen Massenmedien zeigt sich der Einfluss progressiver Kunstströmungen. Grafikdesign wird zum Spiegel gesellschaftspolitischer Utopien und formaler Innovation. Ein neues Sehen wird eingefordert! 

 

Rund hundert Jahre später blickt die Ausstellung zurück auf diese Phase des Aufbruchs. Plakate des russischen Konstruktivismus von El Lissitzky und Valentina Kulagina stehen neben Art-Déco-Arbeiten von Adolphe Mouron Cassandre. Jan Tschicholds klare Typografie trifft auf fotografische Experimente von Lucia Moholy und Binia Bill. Sie alle verbindet ein neuer, rationaler Zugang zur Gestaltung, der die bisherigen, subjektiv-künstlerischen Stile und malerischen Erzählungen durch eine reduzierte Farb- und Formgebung ersetzt. 

 

Die Ausstellung zeigt neben vielen Plakaten, Collagen oder Zeitschriften auch parallele Modernisierungstendenzen in Architektur, Produktdesign, Theater und Film. So illustriert sie den Geist dieser kurzen, intensiven Ära – die nach dem Zweiten Weltkrieg weiterwirkt und die das Grafikdesign bis heute befruchtet. 

Diese Ausstellung beginnt in
193
Tage
17
Std
44
Min
58
Sek
Start Termin
03.09.2026
Ende Abschluss
21.02.2027
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
10:00–17:00
Mittwoch
10:00–17:00
Donnerstag
10:00–20:00
Freitag
10:00–17:00
Samstag
10:00–17:00
Sonntag
10:00–17:00