Über Zeit und Raum hinweg: Begegnungen mit dem Fremden
Die figürlichen Bronzeplastiken des deutschen Bildhauers Dietrich Klinges wirken archaisch und gegenwärtig zugleich. In der Ausstellung »Corespondentia assonare« stellt der Künstler seine Arbeiten in einen epochen- und kulturübergreifenden Dialog mit historischen Artefakten und zeitgenössischen Positionen aus seiner eigenen Sammlung. Transformation erscheint dabei als zentrales künstlerisches Prinzip, das Körper, Formen und Bedeutungen als anthropologische Konstanten erfahrbar macht. Klinge begreift Skulptur als Träger von Erinnerung, Alterität und existenzieller Erfahrung – als ein fortwährendes Sich-Annähern an das Fremde im Eigenen.
Anna Bode
In Zusammenarbeit mit der Galerie Bode, Nürnberg

