Das Museum Tinguely setzt die Reihe zu den menschlichen Sinnen in den bildenden Künsten fort. In der Gruppenausstellung zum Sehsinn werden Kunstwerke verschiedener Medien von der Zeit des Barocks bis zur Gegenwart präsentiert, die eine Vielfalt von überraschenden Seherfahrungen bieten. Beim Betrachten von Kunst werden wir unweigerlich mit Prämissen unserer visuellen Wahrnehmung konfrontiert: dem Zusammenspiel von Licht, Dunkelheit, Farbe, Bewegung und Raum. Seit Jahrhunderten experimentieren Künstler:innen mit Techniken, Mechanismen und apparativen Hilfsmitteln, um die von kulturellen Faktoren geprägten Bedingungen des optischen Erlebens unserer Umwelt und deren Repräsentation in der Kunst zu hinterfragen und neu zu erfinden. Oft trüben sie dabei absichtlich unsere alltägliche Sicht auf die Realität, indem sie in ihre Werke Störfaktoren und Illusionen integrieren, wie Verzerrungen, Umkehrungen oder Spiegelungen.
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