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München

Long Story Short – Eine Kunstgeschichte aus der Sammlung Brandhorst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart

»Long Story Short« erzählt eine Geschichte der zeitgenössischen Kunst von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart aus den Beständen der Sammlung Brandhorst. Jeder Raum ist eine eigene Ausstellung für sich: Von der Arte Povera bis zu monographischen Präsentationen, von formalästhetischen Diskursen bis zu gesellschaftspolitischen Themen. Noch nie gezeigte Werke und Neuerwerbungen treten dabei mit Ikonen des Museums in Dialog und ermöglichen neue Perspektiven auf die mittlerweile über 2000 Werke umfassende Sammlung.

 

Der Bestand des Museums ist seit seiner Eröffnung von 800 auf über 2 000 Werke angewachsen und verwebt zahlreiche Erzählstränge aus der Kunst der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit, die punktuelle wie tiefgreifende Einblicke in die Kunstproduktion der letzten 70 Jahre, vor allem in Europa und im US-amerikanischen Raum, geben. Anstatt einer vermeintlich vollständigen Geschichte dieses Zeitraums reihen sich in »Long Story Short« ausgewählte Strömungen, ästhetische Fragestellungen und künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis heute zu einer Perlenkette einzelner Kunstgeschichten.

 

 

Mit Werken von

 

Jean-Michel Basquiat, Kerstin Brätsch, André Cadere, DAS INSTITUT (Kerstin Brätsch und Adele Röder), Walter De Maria, Günther Förg, Wade Guyton, Keith Haring, Charline von Heyl, Jacqueline Humphries, KAYA (Kerstin Brätsch und Debo Eilers), Jannis Kounellis, Michael Krebber, Louise Lawler, Mark Leckey, Mario Merz, Marisa Merz, Bruce Nauman, Albert Oehlen, Kayode Ojo, Laura Owens, Palermo, Giulio Paolini, Sondra Perry, Sigmar Polke, Seth Price, Amy Sillman, Frank Stella, Sturtevant, Martine Syms, Niele Toroni, Richard Tuttle, Cy Twombly, Andy Warhol

 

 

Die Räume wurden kuratiert von

 

Dr. Monika Bayer-Wermuth, Leitende Kuratorin, Museum Brandhorst, Franziska Linhardt, Kuratorin, Museum Brandhorst, Benedikt Seerieder, Kurator, Museum Brandhorst, Lena Tilk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Museum Brandhorst, und Sabine Weingartner, Gastkuratorin; unter Mitarbeit von Dr. Katharina Fischer, Teamassistenz, Museum Brandhorst.

Diese Ausstellung endet in
325
Tage
1
Std
38
Min
23
Sek
Termine
Start23.10.2025
Ende12.09.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum Brandhorst
Museum BrandhorstTheresienstraße 35a, 80333 München

Das Ehepaar Anette (gest. 1999) und Udo Brandhorst hat seit den siebziger Jahren über 1000 Werke von wegweisenden Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts gesammelt, in erster Linie Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, in letzter Zeit kamen Fotografien sowie Medienarbeiten und Installationen hinzu. Während zunächst Künstler der klassischen Avantgarde (Kasimir Malewitsch, Kurt Schwitters, Pablo Picasso) und der europäischen Nachkriegsmoderne (Joseph Beuys, Palermo, Sigmar Polke, Jannis Kounellis, Mario Merz) im Mittelpunkt standen, richtete sich ihr Interesse im Lauf der Jahre immer mehr auf Kunst aus den Vereinigten Staaten: John Chamberlain, Dan Flavin, Bruce Nauman, Richard Tuttle, Walter de Maria u. a. sind mit wichtigen Werken vertreten. Mit weit über 100 Arbeiten von Andy Warhol (1928–1987) ist der Bestand des bekanntesten Pop Art Künstlers mit kaum einer anderen europäischen Sammlung zu vergleichen. Weltweit einmalig ist der Schwerpunkt von über 170 Arbeiten des amerikanischen Künstlers Cy Twombly (1928–2011). Dass auch zeitgenössische Kunst zunehmend in den Blick des Sammlerinteresses rückte, belegen Erwerbungen der Arbeiten von Damien Hirst, Mike Kelley oder Robert Gober sowie von Medienkünstlern wie Isaac Julien, Anri Sala, Stan Douglas und David Claerbout. Während die Pinakothek der Moderne einen Überblick über die Entwicklung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ermöglicht, steht im Museum Brandhorst eine vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Künstlerpersönlichkeiten im Mittelpunkt.