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Waldenbuch

Marguerite Hersberger – Zwischenräume

Ausstellung

Die Schweizer Künstlerin Marguerite Hersberger (* 1943) hat in über fünf Jahrzehnten ein einzigartiges konstruktives Œuvre von großer atmosphärischer Sinnlichkeit geschaffen. Ein präzises geometrisches Grundvokabular und eine cleane, handschriftlose Werkgestaltung, wie man sie von der konkreten Kunst oder vom Minimalismus her kennt, verbinden sich in ihren Kompositionen mit vibrierenden Farb- und Formenkonstellationen, die einer großen Experimentierfreude und einem sicheren ästhetischen Gespür entspringen.

 

Auch wenn sich die unterschiedlichen Werkgruppen der Künstlerin klar voneinander abgrenzen, gibt es doch hinsichtlich ihrer Beschäftigung mit dem Thema Raum wie auch mit Blick auf das von ihr bevorzugte Material Acrylglas eine große Konstanz. Letzteres verwendet sie seit vielen Jahren vor allem für einsehbare, farbig gestaltete Wandkästen, die zu ihrem Markenzeichen geworden sind. Zudem basiert ihr Schaffen durchweg auf gleichbleibenden Gestaltungsprinzipien: Die Beschränkung auf elementare Formen und Strukturen wie Kreis, Rechteck, Balken oder Linie zählt ebenso dazu wie das raumbildende Spiel mit Transparenz, Farbe, Licht und Schatten.

 

Die Ausstellung im Erdgeschoss des Museums beleuchtet Marguerite Hersbergers künstlerisches Werk von den späten 1960er-Jahren bis heute. Zu sehen sind rund 50 Wandobjekte sowie einige Plastiken. Ein besonderes Highlight der Schau ist eine von der Künstlerin eigens für die Ausstellung entwickelte Wandinstallation, die eine über zehn Meter lange Wandfläche im Foyer des Museum Ritter bespielt.

 

Eröffnung: 16. Mai 2026, 17 Uhr

Diese Ausstellung beginnt in
84
Tage
17
Std
43
Min
42
Sek
Start Termin
17.05.2026
Ende Abschluss
27.09.2026
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
11:00–18:00
Mittwoch
11:00–18:00
Donnerstag
11:00–18:00
Freitag
11:00–18:00
Samstag
11:00–18:00
Sonntag
11:00–18:00

Weiterführende Literatur