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Wiesbaden

Unter Druck – Politische Plakate 1918–1933

Ausstellung

Information. Manipulation. Provokation

 

Das politische Plakat tritt in Europa erstmals massiv als Propagandaplakat im Ersten Weltkrieg auf. Die Kriegsparteien agieren dabei sehr verschieden. Von sachlich-faktischer Argumentation bis hin zur Lüge und emotionaler Ansprache, ein Spektrum, das sich in den politischen Plakaten der Folgejahre weiterentwickelt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs scheinen expressionistische Plakate den traumatisierten Zustand einer ganzen Nation widerzuspiegeln. Die wachsende Brutalität der politischen Auseinandersetzung in den 1920er und 1930er Jahren spiegelt sich auch in der Rohheit der Plakatmotive wider, vor allem solcher, die von extrem linken und rechten politischen Rändern verbreitet wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten sind es zunächst die Plakate, die den theoretischen Vorgaben nun entsprechende Bilder zuordnen, etwa vom – aus NS-Sicht – idealtypischen Menschen. Mit Kriegsbeginn folgen die Plakate dem Kriegsverlauf, von euphorischer Siegespropaganda hin zu Durchhalteparolen.

 

In der Ausstellung werden politische Plakate aus der Sammlung des Wiesbadeners Maximilian Karagöz gezeigt.

 

In Kooperation mit dem Hessischen Landtag, der in einer Ausstellung (18 Mär–12 Apr 26) politische Plakate von 1945–1991 zeigt.

Diese Ausstellung endet in
168
Tage
17
Std
42
Min
17
Sek
Start Termin
06.02.2026
Ende Abschluss
09.08.2026
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
10:00–17:00
Mittwoch
10:00–17:00
Donnerstag
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Freitag
11:00–17:00
Samstag
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Sonntag
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