Hannover
Museum

Sprengel Museum

Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover

Das Sprengel Museum Hannover ist ein Haus für die internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Den Anfang des Museums machte die großzügige Schenkung von Margrit und Bernhard Sprengel, die bis heute seinen Kernbestand bildet: 1969 übergab das Ehepaar seine Sammlung moderner Kunst der Landeshauptstadt Hannover. Die Schenkung war die Initialzündung zum Bau des Museums, dessen erster Bauabschnitt im Juni 1979 eröffnet wurde. Das Ehepaar unterstützte großzügig den Bau des Museums. Die Landeshauptstadt Hannover und das Land Niedersachsen kamen überein, den Bau und den laufenden Betrieb des 1979 eröffneten Museums gemeinsam zu tragen.

 

Neben der Sammlung Sprengel wurden die Bestände der Kunst des 20. Jahrhunderts von Stadt und Land aus dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und dem Kestner Museum (heute Museum August Kestner) im Sprengel Museum Hannover zusammengeführt. Die Zusammenführung dieser wichtigen Bestände macht das Sprengel Museum Hannover zu einem der bedeutendsten Zentren moderner Kunst. Der Kunstbestand des Hauses ist durch Ankäufe, vor allem durch Schenkungen und Dauerleihgaben, kontinuierlich angewachsen.

Veranstaltungen und Ausstellungen

23.04.23 - Auf unbestimmte Zeit

ABENTEUER ABSTRAKTION – VON DER MODERNE BIS ZUR GEGENWART

Mit »Abenteuer Abstraktion« präsentiert das Sprengel Museum Hannover einen bedeutenden Teil seiner Sammlung im Untergeschoss. Auf 19 Räumen spannt die Ausstellung einen Bogen abstrakter Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und vereint Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie sowie raumgreifende Medienkunstwerke und frühe Filme. Die Präsentation bietet den Blick auf einzelne Jahrzehnte, prägende Tendenzen und einflussreiche Strömungen der abstrakten Kunst.

 

Zentrale Stationen des Rundgangs bilden die Nachbauten von Kurt Schwitters Merzbau und El Lissitzkys Kabinett der Abstrakten. Beide Räume, die ursprünglich in Hannover existierten, veranschaulichen das Zusammenspiel von Form, Farbe und Raum und markieren bedeutende Etappen der Moderne. Die Klassische Moderne wird zusätzlich durch Werke von Piet Mondrian, Hans Arp und Paul Klee repräsentiert. Werke der Nachkriegszeit von Willi Baumeister, Pierre Soulages und K.O. Götz leiten zu zeitgenössischen Positionen wie Pia Fries, Pipilotti Rist und Wolfgang Tillmans über.

 

Darüber hinaus beleuchtet ein Bereich im Zwischengeschoss die Kunst und die Künstler:innen Hannovers während des Nationalsozialismus. Einen besonderen Blickfang bildet die eigens für das Museum konzipierte Arbeit »Unter dem Strand« von Lotte Lindner und Till Steinbrenner.

 

Kuratorin Isabel Schulz: »Die Ausstellung richtet den Blick auf die wesentliche Errungenschaft der Moderne: die Befreiung der Kunst von einer abbildenden Funktion. Welchen immensen Spielraum die Abstraktion für neue Fragestellungen und für individuelle Formensprachen bot – und nicht zuletzt, welche Bedeutung Hannover für ihre Entwicklung besaß – kann unser Publikum hier erleben.«

 

Die Sammlungspräsentation zeigt, was in der Kunst seit Beginn des letzten Jahrhunderts an die Stelle der Naturnachahmung getreten ist. Sie fragt, welche Beweggründe und Probleme Künstler:innen beschäftigten, die nicht mehr gegenstandsbezogen arbeiteten und dennoch innerhalb der Zeitgeschichte agierten. Dabei gehe es nicht um die Erzählung einer vollständigen Entwicklungsgeschichte abstrakter Kunst, befindet Isabel Schulz, sondern um die Vermittlung einer Vorstellung von einzelnen Jahrzehnten und einflussreichen Bewegungen und Tendenzen.

 

»Dass das Sprengel Museum Hannover in der Kunstwelt international in der ersten Liga spielt, beruht nicht zuletzt auf den zahlreichen Hauptwerken von Protagonisten der Klassischen Moderne wie Nolde, Léger, Klee, Lissitzky und Schwitters, auf die Besucher:innen am Anfang des Rundgangs treffen. Hinzu kommen essentielle Werke, die insbesondere durch die Kunststiftung Bernhard Sprengel und Freunde sowie die Niedersächsische Sparkassenstiftung ins Haus gekommen sind – darunter Arbeiten von John Baldessari, Norbert Prangenberg und Katharina Grosse«, sagt Kuratorin Isabel Schulz, die gemeinsam mit Julius Osman und in Teamwork mit den jeweiligen Spartenkolleg:innen des Museums die Ausstellung konzipiert hat.

 

 

ARBEIT VON JULIUS VON BISMARCK

 

Teil der neuen Sammlungspräsentation ist auch die raumgreifende Installation »One Solution Revolution« von Julius von Bismarck, die von den Sprengelfreunden mit Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung 2022 erworben wurde und hier präsentiert wird.

 

Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover: »In Nachbarschaft zu El Lissitzkys ›Kabinett der Abstrakten‹ als Inkunabel der musealen Präsentation setzt Bismarck ein adäquates Statement für das Museum in unserer Gegenwart. Die Arbeit besteht aus Laufbändern, die einen unweigerlich ins Aus befördern, wenn man sich nicht selbst in Bewegung setzt. Auch im Museum muss man sich bewegen – betrachten allein reicht nicht.«

 

 

AKTIONSRAUM SETZEN STELLEN LEGEN

 

Gemeinsam mit Schüler:innen des 13. Jahrgangs der Tellkampf-Schule haben Künstler- und Kunstvermittler:innen einen Raum, der zum Mitmachen einlädt und Möglichkeiten ungegenständlicher Gestaltung mit Farbe und Form vermittelt, konzipiert. Unterschiedliche Elemente laden hier zur Beschäftigung mit dem Thema Abstraktion – zum Setzen, Stellen und Legen – ein.

 

Idee, Koordination und Realisierung: Frank Rosenthal, Künstler; Jakob Spehr, Künstler und Lehrer Gymnasium Tellkampfschule Hannover, Gabriela Staade, Kunstvermittlerin Sprengel Museum Hannover; Anette Walz, Künstlerin; Videoproduktion: Tosh Leykum, Visuathlet

 

 

KUNST UND KÜNSTLER:INNEN IN HANNOVER IM NATIONALSOZIALISMUS

 

Am Beispiel von neun Personen und entlang historischer Ereignisse beleuchtet die multimediale Dokumentation, die im Zwischengeschoss verortet ist, die Situation von Kunst und Künstler:innen im Nationalsozialismus.

 

Julius Osman, Kurator Sprengel Museum Hannover: »Die schmerzlichen Lücken, die die Diktatur gerissen hat, sind in einem Museum, das moderne Kunst zeigt, besonders spürbar. Mit dem Ausstellungsbereich haben wir uns den zwölf Jahren der Gewaltherrschaft und ihren Auswirkungen auf das Leben ausgewählter Personen und Institutionen gewidmet. Nicht zuletzt wird hier auch die eigene Sammlungsgeschichte transparenter. Die ungewöhnliche Ausstellungsarchitektur von Karsten Weber und dem Team von neospektiv vermittelt zudem auf eindrucksvolle Weise, dass wir beim Blick auf die Geschichte Teil der Erzählung sind.«

 

 

Publikation

 

In der Reihe »Beiträge zur Sammlung« erscheint der von Julius Osman herausgegebene Band XV unter dem Titel »Kunst und Künstler:innen in Hannover im Nationalsozialismus«. Die Texte beruhen auf den Wandtexten der musealen Präsentation, an der die Kurator:innen Annette Baumann, Karin Orchard, Julius Osman, Isabel Schulz (Redaktion) und Paula Schwerdtfeger beteiligt waren.

 

Ausstellungsgestaltung Zwischengeschoss: Karsten Weber Studio und neospektiv (Anne-Cathrine Mosbach, Lara Bechauf-Nguyen, Felix Obermaier), Düsseldorf

 

 

LOTTE LINDNER & TILL STEINBRENNER: UNTER DEM STRAND

 

Neben der Ausstellung »Abenteuer Abstraktion« wird eine Arbeit der hannoverschen Künstler:innen Lindner & Steinbrenner präsentiert. Für »Unter dem Strand« hat das Duo einen Ort im Sprengel Museum Hannover gesucht und gefunden: Zwischen den Ebenen gelegen, war der im Museum auch als »Aquarium« bezeichnete Vorführraum lange ungenutzt. Als Gegenentwurf zum White Cube finden Lindner & Steinbrenner den idealen Ort, um das, was ein Kunstmuseum erfüllen möchte, ad absurdum zu führen: Die Kunst ist lebendig, das Becken gefüllt, der Raum bewohnt – vom genügsamen Höhlenfisch Astyanax Jordani, der, weil er blind ist, nicht zur Betrachtung befähigt ist.

 

Lindner & Steinbrenner, Jahrgang 1971 bzw. 1967, sind nicht auf Medien oder Genres festgelegt. Oftmals setzt das Duo sich mit vorgefundenen Räumen und Räumlichkeiten auseinander. Räume sind für Lindner & Steinbrenner zugleich Ort und Material, mit denen es umzugehen gilt. »Unter dem Strand« wurde angekauft vom Young Circle mit Unterstützung der Freunde des Sprengel Museum Hannover e.V

 

Kurator:innen »Abenteuer Abstraktion«: Isabel Schulz und Julius Osman

17.05.26 - Auf unbestimmte Zeit

MEIN LIEBER SCHWAN! DIE SAMMLUNG

»Mein lieber Schwan!« – ein Ausruf von Überraschung, Staunen und Anerkennung. Unter diesem Titel präsentiert das Sprengel Museum Hannover seine Sammlung in 20 neu gestalteten Räumen: rund 400 Werke von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart entfalten sich so umfassend wie zuletzt vor zehn Jahren.

 

Hier begegnen sich Positionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert: Max Beckmann und Käthe Kollwitz, Max Ernst und Pablo Picasso, Isa Genzken und Georg Baselitz, Bruce Nauman und Boris Mikhailov, Laure Prouvost und Michel Majerus – in zahlreichen, teils ungewöhnlichen Konstellationen eröffnen sich neue Perspektiven auf die Kunst der Moderne und Gegenwart. Ein eigener Raum ist Niki de Saint Phalle gewidmet.

 

Der Titel zitiert ein Werk der hannoverschen Künstlerin Christiane Möbus und steht für Neugier, überraschtes Staunen und Anerkennung. Die Neupräsentation eröffnet am 17. Mai – ein Tag, der dazu einlädt, die Sammlung frisch zu erleben.

 

Zum Eröffnungstag erwartet Besucher:innen ein vielseitiges Rahmenprogramm: Musik, Mitmachangebote und Workshops laden Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein. Offene Werkstätten und Kurzführungen eröffnen neue Einblicke, während Coffeebike und Eisfahrrad kleine Freuden zwischendurch bereithalten.

 

»Mein lieber Schwan« knüpft an die Präsentation »Abenteuer Abstraktion« an, die seit 2023 im Untergeschoss des Museums Einblicke in die Entwicklung der Abstraktion in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bietet.

 

Kuratiert von Inka Schube, assistiert von Katharina Herrmann

01.08.26 - 01.11.26

ZWISCHEN WIRKLICHKEIT UND TRAUM – OTTO GLEICHMANN UND DER EXPRESSIONISMUS IN HANNOVER

Otto Gleichmann (Mainz 1887–1963 Hannover) zog es nach dem Ersten Weltkrieg nach Hannover, wo er bis zu seinem Tode lebte. Er zählt zur jüngeren Riege des deutschen Expressionismus und war Mitglied der Hannoverschen Sezession. Trotz vielseitiger Erfolge während der 1910er und -20er Jahre ist er heute nahezu vergessen. Es gilt daher, einen bedeutenden Maler und Zeichner, der über das lokale Hannover weit ausstrahlte, wieder zu entdecken.

 

Gleichmanns Werk ist getragen von humanitärem Pathos und feinster Sensibilität, sein Hauptthema ist der Mensch. Seine stilisierten, unverkennbaren Gesichter mit den groß aufgerissenen Katzenaugen zeugen von den unmittelbar erlebten Schrecknissen des 1. Weltkrieges. Seine verwunschenen Gestalten durchstreifen dicht gedrängte Städtelandschaften oder vergnügen sich in Varietés und Zirkussen. Menschliche Beziehungen wie Einsamkeit und Nähe werden in vielfigurigen, psychologisch erfassten Gruppenbilden ausgelotet. Sein Repertoire konzentriert sich sein Leben lang auf Figurenbilder in vielfältigen Konstellationen, vereinzelt kommen Tierbilder, hier vor allem Katzen und Pferde, Blumenstillleben und wenige Landschaftsbilder hinzu. Insofern lässt sich die stilistische Entwicklung der einzelnen Motive zu einer neuen Eigenständigkeit über die fast 50jährige Schaffenszeit hervorragend verfolgen: von der dunklen, leidenden Kreatürlichkeit der expressiven Phase hin zu einer gelösteren, weniger bedrohlichen, in sich ruhenden Verinnerlichung ab Mitte der 1920er Jahre, und weiter zu einem aufgehellten, lyrischen, aber immer noch nervösen Duktus im Spätwerk der Nachkriegszeit. Hier verschmelzen Natur und Figur zunehmend und finden zu einer ganz eigenwilligen Freiheit von Linie, Farbe und Licht.

 

Aufgewachsen in Mainz, Straßburg, Erfurt und Bielefeld, studierte Otto Gleichmann von 1906 bis 1910 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, der Kunst- und Kunstgewerbeschule Breslau und der Kunstschule Weimar. Anschließend fand er eine Anstellung als Zeichenlehrer in Erfurt. Noch in Breslau hatte er die angehende Malerin Charlotte Giese kennengelernt, und das Paar heiratete 1915. 1915/16 war er als Soldat an der Front in Russland und Frankreich eingesetzt. 1916 bis 1918 verbrachte er im Kriegslazarett und im Militärdienst in Hannover, wohin die Familie seiner Frau gezogen war. In die Kriegszeit fällt auch seine erste Ausstellung im Mai 1917 im Kestner-Museum in Hannover und die Bekanntschaft mit dem expressionistischen Dichter Theodor Däubler. Zu dieser Zeit lernten die Eheleute Gleichmann auch Kurt Schwitters und die aufstrebende Kunstszene um die Kestner-Gesellschaft kennen, die sich in der Hannoverschen Sezession zusammenfand und regelmäßig ausstellte, ohne jedoch ein festes künstlerisches Programm zu haben. 1921 wurde Gleichmann Zeichenlehrer am hannoverschen Realgymnasium, wo er bis zu seiner Pensionierung 1947 tätig war. Die 1910er und 1920er Jahre waren für Otto Gleichmann und seinen Kreis äußerst fruchtbare und lebendige Jahre – Hannover war zu einem Zentrum der Avantgardekunst geworden. In Gleichmanns gastfreundlicher Wohnung, dem »Montmatre von Hannover«, traf sich die lokale Künstlerschaft mit überregionalen und internationalen Künstlern und Persönlichkeiten: u.a. waren Kandinsky, Klee, Jawlensky, Arp, Tzara, Lissitzky und Ozenfant zu Gast. Von Beginn an konnte Gleichmann in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen deutschlandweit und zum Teil auch im Ausland seine Werke präsentieren und sehr gut verkaufen. Namhafte Galeristen wie Flechtheim, Nierendorf, Garvens und Schames zeigten ihn regelmäßig. Eine lebenslange Freundschaft verband ihn auch mit dem Düsseldorfer Arzt, Sammler und Galeristen Hans Koch. Das frühe Porträt seines Freundes befindet sich heute im Sprengel Museum. 1932 richtete ihm die Kestner-Gesellschaft eine umfangreiche Gesamtschau aus.

 

In der Zeit des Nationalsozialismus war er weiterhin als Kunstlehrer im Schuldienst tätig und musste daher 1933 der NSDAP beitreten. 1936 wurde ein Ausstellungsverbot verhängt, 1937 seine Werke aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt und in der Ausstellung »Entartete Kunst« verächtlich gemacht. Gleichmann litt sehr unter dieser Situation, er zog sich in seine innere Welt zurück und arbeitete weiter, ohne allerdings die Werke zu datieren. In der Nachkriegszeit konnte hatte er dank der Unterstützung seines Freundes Ferdinand Stuttmann, Direktor des Niedersächsischen Landesmuseums, schnell wieder Erfolge feiern. 1963 verstarb er in Hannover.

 

Die Ausstellung zeigt als Retrospektive 114 Werke von Otto Gleichmann aus allen Schaffensperioden, davon 45 Werke aus eigenem Bestand und 69 Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen aus Deutschland und den Niederlanden. Zudem wird erstmalig das Werk seiner Frau Lotte Gleichmann-Giese (Aurich 1890–1975 Hannover) mit 13 Werken in größerem Umfang präsentiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch 36 Werke anderer Künstler und Künstlerinnen aus seinem Freundeskreis und Umfeld, die zum Ende der 1910er und Beginn der 1920er Jahre in Hannover tätig bzw. deren Werke in Hannover ausgestellt waren.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Claudia Andratschke, Katharina Herrmann, Nora Niefanger, Karin Orchard und Petra Wenzel.

Kuratiert von Karin Orchard, unterstützt von Nora Niefanger

Standort
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Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–20:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
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