Bern
Museum

Zentrum Paul Klee

Monument im Fruchtland 3, 3006 Bern

Das Zentrum Paul Klee verfügt mit rund 4 000 Werken über die weltweit bedeutendste Sammlung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen sowie zusätzlich über Archivalien und biografische Materialien aus allen Schaffensperioden von Paul Klee. 

 

Eine Hauptaufgabe des Zentrum Paul Klee besteht darin, das künstlerische, pädagogische und theoretische Werk Paul Klees sowie dessen Bedeutung im kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhang seiner Zeit wissenschaftlich zu erschliessen und über verschiedene Kanäle und Medien zu vermitteln.

 

Durch zeitgemäße Fragestellungen, neue wissenschaftliche Interpretationen und innovative Vermittlungsformen will das Zentrum Paul Klee das künstlerische Potenzial Paul Klees in die Gegenwart einbringen.

 

Durch seine Aktivitäten etabliert sich das Zentrum Paul Klee als weltweites Kompetenzzentrum für die Erforschung und Vermittlung von Leben und Werk Paul Klees, dessen Wirkungsgeschichte und weiterer relevanter kultureller Themen. Es unterhält eine effiziente und moderne Forschungsinfrastruktur und entwickelt differenzierte Angebote an Ausstellungs- und Vermittlungsprogrammen, die sich an wissenschaftlichen Ansprüchen wie auch an den Bedürfnissen von Besucherinnen und Besuchern unterschiedlicher Altersstufen, biografischer Voraussetzungen und kultureller Interessen orientieren.

Veranstaltungen und Ausstellungen

07.10.23 - 03.10.27

Kosmos Klee. Die Sammlung

Die Dauerausstellung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmäßig ausgewechselt werden.

 

Paul Klee (1879–1940) sucht als einer der bedeutendsten Künstler der Moderne nach neuen Ausdrucksformen, die den gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüchen seiner Zeit gerecht werden. Er stellt alles in Frage, was in Europa gelehrt wird, und orientiert sich an Kinderzeichnungen und nicht-europäischen Kulturen genauso wie an den Strukturen und Prozessen der Natur. Zudem setzt er sich mit künstlerischen Bewegungen wie dem Expressionismus, dem Kubismus, dem Dadaismus, dem Surrealismus und dem Konstruktivismus auseinander, ohne sich einer dieser Gruppen anzuschließen. Das politische Geschehen kommentiert Klee in zahlreichen Werken mit ironischer Distanz. Der Erste und der Zweite Weltkrieg haben einschneidende Folgen für Klees Leben. Seine Netzwerke brechen auseinander und führen zur Isolation des Künstlers.

 

Im »Fokus-Raum« organisieren wir kleinere Ausstellungen mit inhaltlichem Fokus auf Paul Klees Werk sowie mit Künstler:innen oder zu Themen mit einem überraschenden Bezug zu Kees Schaffen.

29.08.26 - 10.01.27

Fokus. Florence Henri (1893–1982)

Florence Henri war eine regelrechte Globetrotterin der Moderne. 1893 in New York geboren, lebte sie mit ihrer Familie in Paris, München, Wien und schließlich auf der englischen Isle of Wright. Als Jugendliche hielt sie sich bei ihrer Tante in Rom auf, wo sie am Musikkonservatorium Klavier studierte. 

 

Während eines Aufenthalts in Berlin in den 1910er-Jahren lernte sie die avantgardistische Kunstszene kennen und begann, Malerei zu studieren. Ihr Studium setzte sie später an der Pariser Académie Moderne fort. Im April 1927 besuchte sie das Bauhaus in Dessau, wo sie von Lucia Moholy-Nagy zur Fotografie animiert wurde. Anfang 1928 gab sie die Malerei ganz auf und widmete sich in den darauffolgenden Jahren der experimentellen Fotografie.

 

Kuratoren: Roberto Lacarbonara und Giovanni Battista Martini

 

 

Fokus. Florence Henri (1893–1982) ist Teil der Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung

 

Die Dauerausstellung Kosmos Klee. Die Sammlung bietet Besucher:innen einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen und präsentiert rund siebzig Werke sowie biografisches Material und Archivalien, die regelmäßig ausgewechselt werden.
In einem Raum werden jeweils kleinere Fokusausstellungen mit inhaltlichem Bezug zu Paul Klee und seinem Werk gezeigt.

17.10.26 - 07.02.27

Roberto Burle Marx. Modernismo tropical

Der brasilianische Künstler Roberto Burle Marx (1909–1994) revolutionierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Landschaftsarchitektur, indem er Gestaltungsprinzipien aus der Malerei und der Musik auf die Natur übertrug.

 

Während seine Pläne abstrakten Gemälden ähneln, integrierte er Skulpturen und dreidimensional oder farbig gestaltete Wandflächen in seine Landschaftsprojekte. In seinen Gemälden trifft man auf abstrahierte Pflanzen und das Spiel des Lichts in den Baumkronen. Als Maler, Grafiker, Bildhauer, Schmuckdesigner, Bühnen- und Kostümdesigner, Umweltaktivist und Sammler beteiligte er sich – im Geiste der brasilianischen Avantgarde – an der kulturellen Aneignung und Aufwertung dessen, was als «brasilianisch» galt. So verwendete er in seinen Parks einheimische Pflanzenarten, obwohl diese als minderwertig galten, und engagierte sich für die Erforschung und den Schutz der brasilianischen Flora.

 

Kuratorin: Fabienne Eggelhöfer
Kuratorische Assistenz: Myriam Dössegger 

 

Eine Ausstellung vom Zentrum Paul Klee und der Fundación Juan March, in Zusammenarbeit mit dem Instituto Burle Marx und mit der Unterstützung vom Sítio Burle Marx.

Standort
Standort
Monument im Fruchtland 3, 3006 Bern
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
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