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Bottrop

50 Jahre Quadrat

In diesem Jahr feiert das Museumszentrum Quadrat in Bottrop sein 50-jähriges Bestehen! 

Was als Bildungszentrum für die Stadtgesellschaft Bottrops begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem Museum mit internationaler Strahlkraft gewandelt. 

Heute beherbergt es nicht nur die weltweit größte öffentliche Sammlung an Werken von Josef Albers und europaweit herausragende eiszeitliche Objekte, sondern darüber hinaus auch eine Vielzahl bedeutender internationaler künstlerischer Arbeiten mit Schwerpunkten auf geometrischer Abstraktion, Farbmalerei und Fotografie seit 1950.

 

Der von Bernhard Küppers geplante und 1976 eröffnete dreiteilige Gebäudekomplex wurde als aktiver, lebendiger und anregender Treffpunkt konzipiert – ein Leitbild, das bis heute im Museumsalltag spürbar ist. 

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums lädt das Quadrat in der Moderne Galerie dazu ein, neue Perspektiven auf die reiche Geschichte und die Gegenwart des Museums zu gewinnen, und darüber nachzudenken, wie dessen Zukunft aussehen könnte. 

Interaktive Stationen bieten die Gelegenheit dazu, sich tatkräftig mit Josef Albers, dem Museum und seinen Geschichten auseinanderzusetzen und nicht zuletzt das Morgen und Übermorgen des Museums mitzugestalten. 

Innerhalb von drei Monaten entsteht eine sich wandelnde Präsentation, die am 14. Juni gemeinsam mit den Ausstellungen zu Richard Paul Lohse in der Josef Albers Galerie und Arno Heinrich in dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte eröffnet wird.

 

Herzliche Einladung zum Besuchen, Teilhaben und Mitfeiern!

Diese Ausstellung endet in
17
Tage
20
Std
18
Min
28
Sek
Termine
Start28.03.2026
Ende08.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstagnur für Gruppen mit Buchung
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag10:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Museumszentrum Quadrat
Museumszentrum QuadratAnni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop

Die Albers Sammlung umfasst rund 120 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafik, Glasarbeiten, Fotomontagen und Resopalgravuren. Sie macht Albers’ künstlerische Entwicklung in ihrer ganzen Breite nachvollziehbar. Im Bestand sind frühe Zeichnungen und Druckgrafik, darunter Selbstporträts, Ansichten Bottrops und des Münsterlands. Aus der Zeit am Bauhaus zeigt das Museum Glasarbeiten, Fotomontagen und fotografische Porträts. Nach der Emigration von Josef Albers (1933) entstand in den USA sein umfangreichstes Werk. Dazu gehören z. B. die »Grafischen Tektoniken« und »Strukturalen Konstellationen«, die im Medium der Zeichnung sowie als Resopalgravuren in Bottrop vertreten sind. Albers’ Reisen in den lateinamerikanischen Raum – vor allem Mexiko – haben ihn künstlerisch nachdrücklich beeinflusst. Das Klima, die Farben, Reste der andinen Kunst und präkolumbische Stätten hatten starke Auswirkungen auf seine Wahrnehmung. Großartige Werkgruppen entstehen wie etwa die »Variants«, als deren Vorbilder mexikanische Lehmziegelhäuser gelten dürfen. Einen Höhepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung stellt »Homage to the Square‚ A« von 1950 dar. Von diesem Typus quadratischer Bilder wird er bis zu seinem Tod weit über 2000 Gemälde erschaffen, von denen eine große Anzahl in Bottrop zu sehen ist. Jenseits von Josef Albers Die Sammlung des Josef Albers Museums jenseits von Josef Albers umfasst etwa 200 Werke, – Gemälde, Skulpturen und Objekte unterschiedlichster Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts. Einige der hier gezeigten Künstlerinnen und Künstler sind durch Ankäufe dauerhaft im Josef Albers Museum vertreten. Dazu zählen: Michael Venezia, Miles Coolidge, Pia Fries und Jerry Zeniuk, in der Fotografie Joachim Brohm, Bernhard Fuchs und Simone Nieweg, – um nur einige zu nennen.

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