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Stuttgart

A – Z. Mapping the Future ll Untertitel – Die ABK Stuttgart zu Gast in der Staatsgalerie

Gerade noch an der Akademie – jetzt schon im Museum: Bereits zum zweiten Mal sind in der Ausstellung unter dem Titel »A – Z. Mapping the Future« die diesjährigen Abschlussarbeiten der Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart) zu sehen. Die Idee zu dieser Ausstellungsreihe entstand aus dem Wunsch der Akademie, den jungen künstlerischen Positionen eine sichtbare Bühne in der Stadt zu geben und zugleich eine enge Verbindung zwischen dem Museumsbetrieb und der Kunsthochschule zu ermöglichen. 

 

»A – Z« ist dabei programmatisch zu verstehen: Die Werke sind alphabetisch nach den Namen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler gehängt – ein neutrales Ordnungssystem, das bewusst die künstlerische Vielfalt in den Vordergrund stellt. 

 

Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich und selbstbewusst sich diese Generation junger Künstlerinnen und Künstler ausdrückt. »Mapping the Future« bringt Vielfalt ins Museum – und macht deutlich, dass für viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler die Zukunft längst begonnen hat.

 

Gezeigt werden Arbeiten aus den Studiengängen Diplom Bildende Kunst, Master of Education Künstlerisches Lehramt mit Bildender Kunst sowie Master of Fine Arts Körper, Theorie und Poetik des Performativen.

 

Mit Werken von: Daniel von Alkier, Yamo Aydemir, Kjara Mia Barletta, Paula Bothner und Rosa Klingelhöfer, Ahyun Cho, Tansu Coşkun, Marie Sina Celestina David / und das Swanzkollektiv, Lisa Marina Dorfschmid, Franz Leonard Elfert, Marie Engelhardt, Hendrik Fleck, Franziska Glaser, Lena Grasler, Lukas Hengelhaupt, Han Na Jo, Swea Kittel, Mimi Kohler, Carlo Krone, Krowni, Paulina Lange, Ha-Vy Jessica Le, Elisa Lohmüller, Timo Lupoli, Jule Maria Maurer, Elisabeth Mayer, Luciano Mazzo, Benjamin Miller, Sofia Mobilia, Michelle Mousavi, Janosch Müller, Nina Nielebock, Nipniz, Dominik Olpp, Hannah Römer, Antonia Sailer, Janina Elisabeth Schweikert, Lou Stark, Florian Staudenmaier, Rebecca Julia Thrum, Urata Vrajolli, Lisa Helene Wedler

 

Begleitet von: Dr. Susanne Kaufmann-Valet, Prof. Alisa Margolis, Prof. Wolfgang Mayer, Prof. Mariella Mosler, Prof. Andreas Opiolka

Diese Ausstellung endet in
5
Tage
19
Std
27
Min
16
Sek
Termine
Start15.07.2026
Ende26.07.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Staatsgalerie Stuttgart
Staatsgalerie StuttgartKonrad-Adenauer-Straße 30–32, 70173 Stuttgart

Die Staatsgalerie zählt zu den großen Kunstmuseen Deutschlands. Unsere Sammlung umfasst Malerei, Skulptur und Graphik vom Mittelalter bis in die Gegenwart, darunter viele Meisterwerke und eine international herausragende Sammlung zur Kunst der Moderne. Besondere Highlights sind Oskar Schlemmers »Figurinen zum Triadischen Ballett« aus den frühen 1920er-Jahren, die berühmten »Rückenakte« (1909–1930) von Henri Matisse, zahlreiche Werke Picassos, u.a. die Skulpturengruppe »Die Badenden« (1956) und der vom Künstler noch persönlich eingerichtete Joseph Beuys-Raum. Das Haus bietet eine Ausstellungsfläche von 12.000 m², die sich auf die Alte Staatsgalerie des Architekten Georg Gottlob Barth (1843) mit dem Anbau von Albert von Bok (1888), den postmodernen Bau von James Stirling (1984) und die Steib-Hallen des gleichnamigen Basler Architektenpaares (2002) verteilen. Alle Gebäude sind miteinander verbunden. Die Staatsgalerie versteht Museum als eine Schule des Sehens für eine demokratische Gesellschaft in all ihrer Diversität und Internationalität. Kunst steht immer in Bezug zur Gegenwart und begleitet deren Themen und Entwicklungen mit einer eigenen Sprache. Ihre Sammlung ist in über 175 Jahren aus einem sehr klassischen Kanon westlicher Kunstgeschichte entstanden. Viele Lücken finden sich, in der Alten Kunst ebenso wie bei den künstlerischen Positionen der Gegenwart. Diese lassen sich nicht einfach schließen. So sind zum Beispiel weibliche Positionen nur rudimentär vorhanden und zeitgenössische Werke afrikanischer, asiatischer oder lateinamerikanischer Künstlerinnen und Künstler fehlen ganz. Wem gehört das Museum? Diese Frage stellt sich die Staatsgalerie immer wieder. Nicht zuletzt mit der musealen Präsentation des Werkes »Love is in the Bin« des britischen Street-Art-Künstlers Banksy. Die Arbeit hatte im Jahr 2018 einen globalen Medienhype ausgelöst und hing über 10 Monate in der Sammlung, um ihren Kunstwert zu ergründen. Die Staatsgalerie steht für einen offenen und ehrlichen Diskurs zu Kunst, Kunstgeschichte und Gesellschaft. In ihren Ausstellungen und Programmen von Vorträgen bis zu Events bietet sie immer wieder neue Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Kunst als Seismograph der Gesellschaft.