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Potsdam

Annemirl Bauer – Bruch ist in der Welt

Im Herbst 2026 eröffnet DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam eine umfassende Retrospektive, die sich dem komplexen künstlerischen Schaffen von Annemirl Bauer (1939 – 1989) widmet – darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Collagen und Objekte. Die Ausstellung zeigt eine lokale Künstlerin, die in Berlin und Brandenburg wohnte und arbeitete, sowie eine kritische und unabhängige Stimme aus der DDR, die lange aus dem künstlerischen Kanon ausgeschlossen blieb. Ihre Werke sind Zeugnisse ihres Selbstverständnisses als Malerin und einer kompromisslosen Beobachterin, die sich fortwährend für soziale Gerechtigkeit einsetzte und gegen die Repressionen der SED-Politik aufbegehrte.

 

Die Ausstellung wird kuratiert von Marie Gerbaulet mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistentin. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Amrei Bauer, Nachlassverwalterin sowie Gründerin und Leiterin des Annemirl Bauer Hauses in Niederwerbig, Brandenburg.

Diese Ausstellung endet in
108
Tage
23
Std
3
Min
50
Sek
Termine
Start05.09.2026
Ende07.02.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–19:00
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:00–19:00
Donnerstag10:00–19:00
Freitag10:00–19:00
Samstag10:00–19:00
Sonntag10:00–19:00
Veranstaltungsort
Das Minsk
Das MinskMax-Planck-Straße 17, 14473 Potsdam

Das ehemalige Terrassenrestaurant »Minsk«, erbaut in den 1970er Jahren im modernistischen Stil der DDR, wird wieder zu einem Ort für Begegnungen – zwischen moderner und zeitgenössischer Kunst und zwischen Menschen. Hier werden Kunstwerke aus der ehemaligen DDR, die Teil der Sammlung Hasso Plattner sind, in neuen Kontexten gezeigt. »Das Gebäude ist für viele Potsdamer:innen mit glücklichen Erinnerungen verbunden. Die Architektur aus der DDR-Zeit ist ein Teil der Geschichte Potsdams, und ich wollte den Potsdamer:innen diesen Ort zurückgeben.« — Hasso Plattner Ein Schwerpunkt der Sammlung Hasso Plattner liegt auf Kunst aus der ehemaligen DDR: DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam betreut die Werke aus der Sammlung, die nach 1945 entstanden sind. Der umfangreiche, über Jahre aufgebaute Bestand an bedeutenden Werken namhafter Künstler:innen aus der ehemaligen DDR, wie Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Ruth Wolf-Rehfeldt, bildet den Ausgangspunkt für das Programm des Hauses. Werke aus dieser Zeit werden im MINSK mit zeitgenössischer Kunst in Dialog gebracht. »Im neuen Ausstellungshaus finden die Arbeiten der Sammlung aus der Zeit nach 1945 ein Zuhause. Kunst aus der ehemaligen DDR ist bis heute in den Museen kaum vertreten und erfährt nicht die Wertschätzung, die sie verdient. Das wollen wir ändern, die Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich machen und zeigen, wie vielfältig und bedeutend die Kunst dieser Zeit ist.« — Hasso Plattner