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Bottrop

Arno Heinrich – Vom Bergmann zum Museumsleiter

Im 50sten Jubiläumsjahr des Museumszentrum Quadrat richten wir ab dem 14. Juni 2026 den Blick auf die eindrucksvolle und einmalige Geschichte von Arno Heinrich (1929–2009), dem Gründungsdirektor des Museum für Ur- und Ortsgeschichte. Mit zum Teil erstmals öffentlich gezeigten Funden aus seinen Untersuchungen in der St. Cyriakus Kirche, Texten, Fotografien und Filmen wird in der Ausstellung das außergewöhnliche Engagement Heinrichs sichtbar, der als Arbeiter ins Ruhrgebiet kam und aufgrund der spektakulären eiszeitlichen Funde im Bottroper Stadtgebiet zum international vernetzten Museumsleiter wurde.

 

Durch seinen Blick auf die Dinge und seine Begeisterung für die erdgeschichtliche Vergangenheit wurde Bottrop zu einem bedeutenden Fundort auf der Landkarte der Paläontologie und Archäologie. Seine Funde ermöglichen es, die Geschichte unserer Region von vor 300 Millionen Jahren bis heute zu erzählen.

Termine
Start14.06.2026
EndeLäuft auf unbestimmte Zeit
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstagnur für Gruppen mit Buchung
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag10:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Museumszentrum Quadrat
Museumszentrum QuadratAnni-Albers-Platz 1, 46236 Bottrop

Die Albers Sammlung umfasst rund 120 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafik, Glasarbeiten, Fotomontagen und Resopalgravuren. Sie macht Albers’ künstlerische Entwicklung in ihrer ganzen Breite nachvollziehbar. Im Bestand sind frühe Zeichnungen und Druckgrafik, darunter Selbstporträts, Ansichten Bottrops und des Münsterlands. Aus der Zeit am Bauhaus zeigt das Museum Glasarbeiten, Fotomontagen und fotografische Porträts. Nach der Emigration von Josef Albers (1933) entstand in den USA sein umfangreichstes Werk. Dazu gehören z. B. die »Grafischen Tektoniken« und »Strukturalen Konstellationen«, die im Medium der Zeichnung sowie als Resopalgravuren in Bottrop vertreten sind. Albers’ Reisen in den lateinamerikanischen Raum – vor allem Mexiko – haben ihn künstlerisch nachdrücklich beeinflusst. Das Klima, die Farben, Reste der andinen Kunst und präkolumbische Stätten hatten starke Auswirkungen auf seine Wahrnehmung. Großartige Werkgruppen entstehen wie etwa die »Variants«, als deren Vorbilder mexikanische Lehmziegelhäuser gelten dürfen. Einen Höhepunkt in seiner künstlerischen Entwicklung stellt »Homage to the Square‚ A« von 1950 dar. Von diesem Typus quadratischer Bilder wird er bis zu seinem Tod weit über 2000 Gemälde erschaffen, von denen eine große Anzahl in Bottrop zu sehen ist. Jenseits von Josef Albers Die Sammlung des Josef Albers Museums jenseits von Josef Albers umfasst etwa 200 Werke, – Gemälde, Skulpturen und Objekte unterschiedlichster Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts. Einige der hier gezeigten Künstlerinnen und Künstler sind durch Ankäufe dauerhaft im Josef Albers Museum vertreten. Dazu zählen: Michael Venezia, Miles Coolidge, Pia Fries und Jerry Zeniuk, in der Fotografie Joachim Brohm, Bernhard Fuchs und Simone Nieweg, – um nur einige zu nennen.

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