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Alkersum

Art. Science. Fiction – Alexandra Hunts, Sjoerd Knibbeler, Sophia Pompéry, Ulrike Schmitz

Wie kann man sich Schwarze Löcher vorstellen? Kommunizieren Miesmuscheln und Austern miteinander? Was verbindet Energie und Macht? Und wie macht man Kipppunkte sichtbar?

 

Art. Science. Fiction bringt Fotografien und Installationen von vier Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und den Niederlanden zusammen, die auf unterschiedliche Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst tätig sind.

 

Alexandra Hunts (* 1990), Sjoerd Knibbeler (* 1981), Sophia Pompéry (* 1984) und Ulrike Schmitz (* 1975) experimentieren auf eigene Faust und denken in ganz neue Richtungen. Immer wieder berühren sich ihre Themen aus den Bereichen Physik, Philosophie, Geschichte, Politik und Ökologie in wichtigen Fragen unserer Zeit. 

 

Anstatt exakte Daten und objektive Lehrsätze zu liefern, bewegen sie sich mit ihren Arbeiten – u.a. selbstgebaute Apparaturen, experimentelle Fotografien, Briefe und Installationen – an den Grenzen unseres Wissens und entlarven sicher Geglaubtes. Theoretische Re­flexion, Fantasie und handwerkliche Präzision greifen ineinander und bringen Kunstwerke hervor, die uns zum Staunen und Nachdenken anregen.

 

Zahlreiche Werke sind eigens für diese Ausstellung entstanden.

 

Zur Schau ist ein Katalog im Verlag Sandstein Kultur erschienen.

 

Die Arbeiten von Ulrike Schmitz wurden von der Alexander Tutsek-Stiftung gefördert.

Diese Ausstellung endet in
80
Tage
20
Std
14
Min
8
Sek
Termine
Start24.05.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Museum Kunst der Westküste
Museum Kunst der WestküsteHauptstraße 1, 25938 Alkersum

Das gemeinnützige Museum Kunst der Westküste wurde 2009 von dem Unternehmer Prof. Dr. mult. h. c. Frederik Paulsen gestiftet, dessen Familie aus Alkersum/Föhr stammt. Angesiedelt inmitten des Dorfes Alkersum knüpft es an die Geschichte von »Grethjens Gasthof« an, der ehemaligen Gastwirtschaft im Dorf, in der bereits im 19. Jahrhundert Künstler aus Deutschland und Dänemark sowie Insulaner eingekehrt sind. Diesen sozialen und künstlerischen Treffpunkt wiederzubeleben, war Anlass zur großartigen Stiftung des Museums und zum Neubau des heutigen Museumsrestaurants und Cafés. Das Museum macht die hochkarätige Sammlung Kunst der Westküste im Rahmen von wechselnden Ausstellungen öffentlich zugänglich und schafft darüber hinaus einen attraktiven architektonischen Rahmen für die Präsentation ausgewählter Leihgaben aus dem In- und Ausland. Durch das anspruchsvolle Ausstellungsprogramm hat sich das Museum binnen weniger Jahre zu einem kulturellen »Leuchtturm« mit internationaler Strahlkraft entwickelt. Das Museum Kunst der Westküste zeigt keine Dauerausstellung: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Ihnen die Vielfalt unserer Sammlung unter wechselnden Aspekten jährlich neu zu präsentieren. Sammlung Die hochkarätige Sammlung Kunst der Westküste konzentriert sich auf die Malerei der vier Nordseeanrainerstaaten Norwegen, Dänemark, Deutschland und Niederlande im Zeitraum von 1830 bis 1930. Alle Kunstwerke stellen sich dem faszinierenden Generalthema »Meer und Küste«. Auch internationale zeitgenössische Kunst, vor allem Fotografie, hat in die Sammlung Eingang gefunden. Die norwegische Landschaftsmalerei umfasst Werke u.a. von Johan Christian Dahl, Peder Balke, Edvard Munch sowie deutschen Künstlern, die früh das Land im hohen Norden entdeckten. Einen Schwerpunkt bilden ferner die Werke der Maler der dänischen Künstlerkolonie Skagen, darunter Anna und Michael Ancher, Peder Severin Krøyer oder Christian Krohg. Die norddeutsche Malerei wird u.a. durch Hans Peter Feddersen und Otto H. Engel, den sogenannten »Maler von Föhr« repräsentiert. Für die deutsche Nordseeküste begeisterten sich auch expressionistische Künstler wie Max Beckmann, Erich Heckel und Emil Nolde. Herausragend vertreten ist überdies der deutsche Impressionist Max Liebermann, der die Sommer regelmäßig an der niederländischen Küste verbrachte. Diese wird auch von den holländischen Romantikern wie Andreas Schelfhout oder den Vertretern der Haager Schule wie Henrik Willem Mesdag oder Jozef Israëls in den Blick gerückt. Mit Piet Mondrian und Jan Toorop kündigt sich die Moderne an. Zahlreiche Werke von Gegenwartskünstlern sind ebenso in der Sammlung anzutreffen, darunter Thomas Wrede, Jochen Hein, Nan Hoover, Joakim Eskildsen, Anja Jensen, Martin Parr, Gerhard Richter, Trine Søndergaard, Mila Teshaieva und Volker Tiemann.

Ausstellungskatalog