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Berlin

Between the Lines – Daniel Libeskind und das Jüdische Museum Berlin

Der markante Zick-Zack-Bau des New Yorker Architekten Daniel Libeskind zählt zu den bekanntesten Architekturwerken Berlins. Anlässlich seines 25. Jubiläums widmet das Jüdische Museum Berlin dem Gebäude und seiner Entstehungszeit eine Ausstellung.

 

Im Sommer 1989 gewann Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Erweiterungsbau des damaligen Berlin Museums. Sein Entwurf ging weit über die ursprüngliche Bauaufgabe hinaus: Er verband Architektur und Berliner Geschichte auf neuartige Weise und prägte die öffentliche Auseinandersetzung um Erinnerung, Gedenken und Gedächtnis in Deutschland nachhaltig.

 

Anhand von Modellen, Zeichnungen und Diskursen gibt die Ausstellung Einblick in den Entstehungsprozess des Gebäudes. Sie führt zurück in die Zeit der Berliner Wende- und Nachwendejahre und zeigt, wie Libeskinds Entwurf noch heute zum Verständnis von Erinnerungskultur beiträgt.

Diese Ausstellung endet in
31
Tage
14
Std
23
Min
57
Sek
Termine
Start07.05.2026
Ende22.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum BerlinLindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seiner 2020 neu eröffneten Dauerausstellung und den Wechselausstellungen, seinen Sammlungen, dem Veranstaltungsprogramm und der W. Michael Blumenthal Akademie sowie den digitalen und pädagogischen Angeboten ist das Museum ein lebendiger Ort des Dialogs und der Reflexion jüdischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland. ANOHA, die Kinderwelt des JMB, erzählt als spielerisches Erlebnisangebot für Kinder die Geschichte der Arche Noah. Unsere Ausstellungen, Veranstaltungen und das vielfältige Programm wenden sich an ein breites Publikum aus Deutschland und der ganzen Welt. Unsere Sammlungen wachsen beständig, auch dank vieler Stifter:innen aus dem In- und Ausland. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildungsarbeit: Das umfangreiche pädagogische Angebot, die Forschungsmöglichkeiten in Bibliothek und Archiv sowie das Veranstaltungsprogramm richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Führungen und Workshops finden Vorträge und Konferenzen, Konzerte und Lesungen sowie ein jährlicher Kultursommer statt. Besonders facettenreich sind auch unsere digitalen Programme, wozu der Internetauftritt des Museums, die JMB App, vielfältige Online-Features zu jüdischen Themen, Online-Publikationen, Online-Sammlungen und eine Mediathek gehören. Die W. Michael Blumenthal Akademie bietet mit ihren Programmen eine Plattform für die Diskussion und Reflexion über die vielfältigen Fragen, welche die Arbeit eines Museums für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur aufwirft. Sie ist auch ein Ort für Begegnungen und Kooperationen, wo neben jüdischen Perspektiven auch jene anderer religiöser und ethnischer Minderheiten Raum finden.

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Weiterführende Literatur