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Baden-Baden

Bloom up! Die Sprache der Blumen – Große Sonderausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

Bloom up! ist die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und des Badischen Landesmuseums.

 

Kaum ein Motiv ist so allgegenwärtig, wandelbar und aussagekräftig wie die Blume. Seit Jahrtausenden ist sie als Ornament, Attribut oder Symbol in menschlichen Gesellschaften präsent. Mit Blumen verbinden sich starke Gefühle, lebendige Erinnerungen und wirkmächtige Bilder – geprägt von ihrer Schönheit, ihrem Duft und ihren vielfältigen Bedeutungen.

 

Zeitgenössische künstlerische Positionen begegnen kunst- und kulturhistorischen Objekten aus den Sammlungen des Badischen Landesmuseums. Im Zusammenspiel von Gegenwartskunst und historischen Artefakten verändern florale Motive ihre Bedeutung immer wieder neu: als Symbol politischer Bewegungen, als Ausdruck von Sehnsucht und Widerstand oder als Trägerin persönlicher Erinnerungen.

 

Bloom up! eröffnet neue Perspektiven auf die kulturellen, gesellschaftlichen und persönlichen Bedeutungen der Blume und macht sichtbar, wie eng Kunst, Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind.

 

 

Künstler:innen

Ketuta Alexi-Meskhishvili

Allora & Calzadilla

Belia Zanna Geetha Brückner

Petrit Halilaj & Álvaro Urbano

Jonas Mekas

Willem de Rooij

Taryn Simon

Sissel Tolaas

 

Kurator:innen: Christina Lehnert, Christiaan Veldman

Kuratorische Assistenz: Emely Steiner

 

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Badischen Landesmuseum und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

Diese Ausstellung endet in
89
Tage
1
Std
18
Min
6
Sek
Termine
Start13.06.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
Staatliche Kunsthalle Baden-Baden Lichtentaler Allee 8A, 76530 Baden-Baden

Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden ist seit ihrer Eröffnung im Jahr 1909 – und insbesondere seit den 1960er Jahren – der Auseinandersetzung mit internationaler Gegenwartskunst verpflichtet. In ihrer langen Geschichte wurde dieser Auftrag von den jeweils amtierenden Direktorinnen und Direktoren immer wieder neu befragt. Johan Holten, der die Kunsthalle von 2011 bis 2019 leitete, sah die besondere Herausforderung der Programmgestaltung darin, wie man eine zunehmend globale und kulturell sehr diverse Welt in einem öffentlich finanzierten Ausstellungshaus widerspiegeln kann. Gelegen inmitten der idyllischen Parklandschaft der Lichtentaler Allee in der Kurstadt Baden-Baden, ist das denkmalgeschützte Gebäude der Staatliche Kunsthalle seit 2004 mit dem benachbarten Museum Frieder Burda durch eine Brücke verbunden. Während die Staatliche Kunsthalle seit ihrer Gründung als Wechselausstellungshaus Ausstellungen ohne eigene Sammlung realisiert, verfügt das Museum Frieder Burda über eine der wichtigsten privaten deutschen Kunstsammlungen. So entstand eine der ersten Public-Private-Partnership Verbindungen zwischen einer öffentlichen Institution und einem privaten Museum in Deutschland, die die Diversität zweier Ausstellungshäuser mit verschiedenen Aufträgen vereint. Damit hat sie sich über die Jahre als wichtige Impulsgeberin für die Präsentation international bedeutender Gegenwartskunst in der Stadt, der Region und darüber hinaus etabliert. Mit den Ausstellungen werden die Veränderungen und Unterschiede einer global vernetzten Welt sicht- und erfahrbar und wirken damit direkt in die Zivilgesellschaft zurück, in der sie verankert ist. Dabei bilden alle bisherigen Ausstellungen im Kern so etwas wie die Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und sind in über 360 Publikationen und Ausstellungskatalogen dokumentiert. Diese reichhaltige Ausstellungsgeschichte wird unter der Leitung von Johan Holten für alle digital zugänglich sein. So werden in stetem Wandel digitale Prozesse initiiert, die die zunehmende Bedeutung des »virtuellen Ausstellens« im Display digitaler Endgeräte für das 21. Jahrhundert herausbildet.