demnächst
München

Böcklin und Schack. Künstler und Sammler im Dialog | Zum 200. Geburtstag von Arnold Böcklin

Die Ausstellung zum 200. Geburtstag von Arnold Böcklin in der Sammlung Schack rückt das Verhältnis zwischen dem Künstler und seinem wichtigsten Mäzen, Adolf Friedrich Graf von Schack, in den Fokus. Schack erwarb 16 Werke Böcklins – darunter ikonische Gemälde wie »Villa am Meer« (1864) – und prägte maßgeblich die Rezeption des Künstlers.

 

Seine Galerie kann als Böcklins erste Bühne bezeichnet werden, in der der Sammler die Bilder als »Seelenlandschaften« inszenierte, sie gezielt mit Werken der venezianischen Renaissance und zeitgenössischer Künstler in Beziehung setzte und damit einen weiten Bogen insbesondere der koloristischen Tradition schlug, die Farbe und Lichtführung betont.

 

Die Ausstellung verbindet die Präsentation der atmosphärisch dichten, mal humoristisch, mal dämonisch anmutenden Werke auch mit einer emotionalen Annäherung an zwei Persönlichkeiten, welche die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts nachhaltig prägten.

Diese Ausstellung beginnt in
356
Tage
5
Std
21
Min
42
Sek
Termine
Start14.10.2027
Ende13.02.2028
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Sammlung Schack
Sammlung SchackPrinzregentenstraße 9, 80538 München

Mit rund 180 Gemälden deutscher Künstler, darunter bekannte Werke von Arnold Böcklin, Moritz von Schwind, Franz von Lenbach, Hans von Marées und Anselm Feuerbach, gilt die Sammlung Schack als eines der bedeutendsten Museen für deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts. Die Sammlung entstand durch das Wirken des Sammlers und Kunstförderers Adolf Friedrich Graf von Schack (1815–1894) und ist seit seinem Tod in ihrer Zusammensetzung unverändert geblieben. So enthält sie vor allem Historienbilder und Landschaften, aber nur wenige Beispiele der damals beliebten Genremalerei (Carl Spitzweg). Die Landschaftsbilder fangen die Mittelmeerländer visuell ein: Italien, Griechenland und nicht zuletzt Spanien, die Graf Schack – mehr als die meisten seiner Zeitgenossen – von seinen ausgedehnten Reisen sehr gut kannte. Neben Werken deutscher Künstler jener Zeit sammelte Graf Schack Kopien von Meisterwerken des 16. und 17. Jahrhunderts, vor allem von venezianischen Künstlern, von Giorgione und Tizian über Tintoretto bis hin zu Veronese. Die Sammlung Schack stellt damit nicht nur ein wichtiges Dokument des Kunstsammelns in Deutschland dar, sondern ist zugleich ein einzigartiges Museum der Spätromantik, das den Besucher:innen Einblicke in die Sehnsüchte und Träume sowie in die von Reisen, Literatur, Mythen und Idealen geprägte Bilderwelt dieser Epoche gewährt.

Social Media

Weiterführende Literatur