Spielen als erfinderische, emanzipierende und Gemeinschaft stiftende Handlung steht im Mittelpunkt von CaccHho CucchhA.
Die offen bespielbare Installation von Mercedes Azpilicueta (geb. 1981 in La Plata, AR) entfaltet sich als Resonanzraum, in dem durch Bewegung, Berührung und Interaktion leise Klänge und Rhythmen entstehen.
Ein großformatiger Wandteppich verwebt zeitliche, geografische und inhaltliche Ebenen wie ein offenes Bilderbuch. Spielplattformen und räumliche Strukturen laden zum Mitmachen ein. Kostüme erzeugen Klänge und verändern die Art, sich zu bewegen. Als rasselnde Wurzeln, springende Seepocken, kratzende Zikaden und Regenschnecken komponieren Kinder und Erwachsene gemeinsam Geschichten, Gesten und Klänge.
»Cacho« bezeichnet ein unermessliches, übrig gebliebenes Stück Zeit. »Cucha« bedeutet Unterschlupf oder sicherer Ort. Die Ausstellung wurde von de Appel in Amsterdam initiiert und kuratiert; in Koproduktion mit dem Kunstmuseum Liechtenstein weiterentwickelt für Vaduz.
Unterstützt von der Hans Groeber-Stiftung und weiteren Förderpartner:innen.

