PART II, Kunst ab 1945
Ab 08. Oktober 2026 | Säle 11–13, 15–17
Im zweiten Teil der Präsentation liegt der Schwerpunkt auf der Kunst ab 1945. Erfahrungen von Gewalt unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs werden in Werken von Francis Bacon oder Georg Baselitz eindringlich umgesetzt; gegenübergestellt sind die Künstlerinnen Marlene Dumas und Ida Applebroog, deren Werke sich mit Ohnmacht und Machtmissbrauch auseinandersetzen. Doch auch die Kraft und das Potential von Kreativität und Imagination werden immer wieder von Generationen von Künstler:innen neu interpretiert. Joseph Beuys wird ein eigener Künstlerraum gewidmet. Vermittlungsangebote sind in jedem Saal Teil der Präsentation.
PART III, Kunst ab 1900 und Gesamtpräsentation
Ab 11. Dezember 2026 | Säle 1–17, 27–35
Der dritte Teil der Präsentation widmet sich der Kunst der Moderne und präsentiert im Ostflügel (Säle 27 und 28) erstmals die neu erworbene Achtkanal-Videoinstallation »Universal Tongue« von Anouk Kruithof, erweitert um einen Themenraum zum Tanz in der Kunst.
Ausgehend von den Aufbrüchen der Avantgarde-Künstler:innen ins 20. Jahrhundert präsentieren die Räume im Westflügel Meisterwerke von u.a. Paula Modersohn-Becker, Pablo Picasso, Henri Matisse über die Expressionisten bis hin zum Bauhaus und dem Surrealismus in neuen gattungsübergreifenden Dialogen von Malerei, Textil, Skulptur und Fotografie, ergänzt um pointierte Interventionen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Unter dem Titel »Zu Gast am Bauhaus« präsentiert die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in Saal 7 Fotografien von Florence Henri und Alfred Ehrhardt, die eine freie Umsetzung der Bauhaus-Gestaltungsideen von Raum, Rhythmus, Form, Struktur und Kontrast auszeichnet. Max Beckmann als einem der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts wird zudem seit 2022 erstmals wieder ein eigener Saal gewidmet, der sein unvergleichlich produktives und vielseitiges Schaffen konzentriert vor Augen führt.