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Thun

Cantonale Berne Jura 2027/2028

Die Cantonale Berne Jura wurde 2011 lanciert und steht im Zeichen interkantonaler Zusammenarbeit. Verteilt auf verschiedene Institutionen in den Kantonen Bern und Jura bietet sie Künstler:innen eine wichtige Plattform und präsentiert dem Publikum die Vielfalt des bernischen und jurassischen Kunstschaffens.

 

Die diesjährige Ausgabe im Kunstmuseum Thun zeigt aktuelle, erfrischende, kompromisslose, genial einfache und berauschend komplexe Werke. Die Cantonale bietet eine aussagekräftige Plattform des zeitgenössischen Kunstschaffens von überregionaler Bedeutung und präsentiert ein breites Spektrum an künstlerischen Positionen.

Diese Ausstellung beginnt in
441
Tage
11
Std
3
Min
36
Sek
Termine
Start17.12.2027
Ende20.02.2028
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–19:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Thun
Kunstmuseum ThunThunerhof, Hofstettenstraße 14, 3602 Thun

Das Kunstmuseum Thun präsentiert in jährlich vier bis fünf Wechselausstellungen vorwiegend zeitgenössische Kunst. Neben thematisch und monografisch ausgerichteten Sonderausstellungen wird pro Jahr eine Sammlungsausstellung eingerichtet, die einen Teil der reichen Bestände unter einem besonderen Blickwinkel präsentiert. Die Kunstvermittlung hat im Museum ihren festen Platz: Generationenübergreifend unterstützt sie ein breites Angebot bei der Entzifferung der Sprache der Kunst und lässt Raum für eigene Deutungen. »Man müsse jetzt den Mut haben, etwas Ganzes und Endgültiges zu schaffen«, schrieb 1946 der Thuner Künstler Alfred Glaus (1890–1971) an den Thuner Gemeinderat und plädierte damit für die Gründung eines Kunstmuseums. Thun besaß damals bereits eine kleine Kunstsammlung, welche aber nicht der Öffentlichkeit zugänglich war. Die Betrachtung von Kunstwerken, so Glaus, habe einen befruchtenden Einfluss auf die geistige Haltung der Bevölkerung. Glaus’ Einsatz zeigte Wirkung: Im Herbst 1948 wurde das Museum in vier Räumen des Thunerhofs unter dem Namen Kunstsammlung der Stadt Thun eröffnet. Glaus selbst wurde zum Museumsdirektor ernannt. Zu den vier Räumen im Erdgeschoss kamen in den 1950er-Jahren weitere dazu. 2003/04 konnten die Museumsräumlichkeiten, die sich inzwischen auf über knapp 1000 Quadratmeter ausbreiteten, total saniert werden. In den Anfängen fungierte die Sammlung selbst als Museum, erst mit den Jahren wurden punktuell Ausstellungen veranstaltet. Um 1984 schließlich wurde die Kunstsammlung in »Kunstmuseum Thun« unbenannt. Heute zeigt das Kunstmuseum Thun vier bis fünf große Wechselausstellungen. Der Fokus liegt auf zeitgenössischem Kunstschaffen. Die Präsentation von aktuellen Positionen und vielfältigen, internationalen und nationalen Tendenzen haben das Museum über die Region hinaus etabliert. Jährlich wird die Sammlung im Rahmen von thematischen Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Sammelwerke werden stets neu arrangiert und wiederentdeckt: Es findet ein Dialog zwischen der Kunst der Vergangenheit und der Kunst der Gegenwart statt. Zeitgenössische Arbeiten werden auf ihre historischen Wurzeln hin untersucht. Ein weiteres Fenster bietet der Projektraum enter. Darin werden neben den Hauptausstellungen jeweils kleinere Projekte realisiert und ausgestellt. Es sind vor allem künstlerische Experimente oder Einblicke in aktuelle Forschungsansätze. Oftmals entstehen diese Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten oder sozialen Organisationen. Durch ein vielfältiges Vermittlungsangebot wird die Kunst einem interessierten Publikum näher gebracht. Im Rahmen der Ausstellungen werden beispielsweise besonders für Kinder Workshops angeboten oder Rundgänge für Erwachsene, speziell auch mit Gebärdendolmetscherinnen, entwickelt. Das Kunstmuseum ist zudem ein Ort der Auseinandersetzung und Impulsgebung: Werkgespräche, Diskussionen und Vorträge ergänzen das Ausstellungsprogramm.