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Wien

CARLONE CONTEMPORARY: Asta Gröting – Things

In Asta Grötings Videoarbeit Things (2018) ist die Schwerkraft aufgehoben: In Zeitlupe fliegen organische und anorganische Objekte einem tiefblauen Sommerhimmel entgegen. Mit jedem Flugkörper entfaltet der Ablauf einen größeren Sog. Während man die groteske Verformung der Wurfobjekte studiert, steigt die Spannung auf das Erscheinen des nächsten Dings. 

Kuratiert von Stella Rollig.
Assistenzkuratorin: Johanna Hofer

 

 

Biografie

Asta Gröting schafft Werke, die von den Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Dingen handeln. In ihren Skulpturen, Videos und Performances findet sie Formen, um das für das bloße Auge nicht Sichtbare im Sozialen und Psychologischen zu zeigen. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen die innere Stimme, der Raum zwischen Liebenden, das Verdauungssystem oder das Innere von Einschusslöchern aus dem Zweiten Weltkrieg.

 

Einzelausstellungen (Auswahl): Städel Museum, Frankfurt a. M.; Centre Pasquart, Biel/Bienne; KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin; ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe; Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.), Berlin; Lentos Kunstmuseum Linz; Henry Moore Institute, Leeds; MARTa Herford. Darüber hinaus nahm sie an zahlreichen internationalen Großausstellungen teil (Auswahl): Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris; Fundación Juan March, Madrid; James-Simon-Galerie, Staatliche Museen zu Berlin; Kunsthalle Bielefeld; 22. Bienal de São Paulo; 8. und 14. Biennale of Sydney; 44. Biennale di Venezia.

 

Werke von Asta Gröting befinden sich u. a. in den Sammlungen des Städel Museum, Frankfurt a. M., des Museum Ludwig, Köln, des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin, und des Centre Pompidou, Paris.