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Berlin

Chodowiecki 300 – Berliner Künstlerinnen um 1800

Die kompakte Ausstellung stellt Schülerinnen und Töchter des Künstlers vor – ihre Wege, Werke und Geschichten.

 

Der Grafiker Daniel Chodowiecki (1726–1801) gehört zu den bekanntesten Künstlern seiner Zeit. Zu seinem 300. Geburtstag richtet die Ausstellung den Blick nicht nur auf seine Meisterwerke, sondern auch auf Frauen aus seinem Umfeld, die lange kaum beachtet wurden.

 

Gezeigt werden Arbeiten seiner Töchter und Schülerinnen, die sich um 1800 ihren Platz in der Kunst erkämpften – in einer Zeit, in der Frauen nur wenig Möglichkeiten hatten, künstlerisch tätig zu sein. Daniel Chodowiecki gab ihnen als Zeichenlehrer Freiraum für ihre Kreativität. Eine regelmäßig stattfindende akademische Kunstausstellung bot ihnen außerdem die Chance, ihre Werke der Öffentlichkeit vorzustellen.
 

Anhand von Zeichnungen und Druck-Grafiken erzählt die Ausstellung von Talent, Ausbildung und Durchhaltevermögen. Sie macht sichtbar, wie diese Berliner Künstlerinnen arbeiteten, welche Hindernisse sie überwinden mussten und warum sie heute neu entdeckt werden.

 

Mit Werken von:

Suzette Henry, Louis Claude, Henriette Le Coq, Manon Hainchelin, Antoinette und Henriette Félicité Tassaert, Daniel Chodowiecki und Anton Graff. 

 

Eine Kooperation mit der Kunstsammlung der Akademie der Künste Berlin

Die Kabinettausstellung ist Teil des sammlungs- und länderübergreifenden Verbundprojekts »Chodowiecki 300« anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki.

Diese Ausstellung beginnt in
1
Tage
12
Std
41
Min
51
Sek
Termine
Start14.10.2026
Ende29.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Stiftung Stadtmuseum BerlinPoststraße 23, 10178 Berlin (Museum Knoblauchhaus)

Als eines der größten kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands vermittelt die Stiftung Stadtmuseum Berliner Kultur und Geschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis heute. Die einzigartige Sammlung an sechs Ausstellungsstandorten und einem Zentraldepot umfasst mehrere Millionen Objekte. Zu den Standorten gehört seit Eröffnung des Humboldt Forums im Berliner Schloss auch die Ausstellung BERLIN GLOBAL, die als ein Ort der Entdeckung, Kommunikation und Partizipation die Verbindungen Berlins mit der Welt zum Thema hat. Die Stiftung Stadtmuseum Berlin, Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins, ist eine Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Zugleich wird sie vom Engagement und den Spenden der Stadtgesellschaft mitgetragen. Ihre gemeinnützige Aufgabe ist es, »Kunstwerke und sonstige Kulturgüter zur Kultur und Geschichte Berlins zu sammeln, zu bewahren, zu pflegen, zu erforschen, in ständigen Schausammlungen sowie in Wechselausstellungen in museumsüblichem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Auswertung der Bestände für die Wissenschaft und die Volksbildung zu ermöglichen«. Über die Sammlung Die Stiftung Stadtmuseum Berlin bewahrt und pflegt in ihrem Depot etwa 4,5 Millionen Objekte zur Kultur und Geschichte der Stadt. Ausgewählte Objekte zu unterschiedlichen Themenschwerpunkte werden anlässlich wechselnder Dauer- und Sonderausstellungen in den sechs Museen der Stiftung sowie in Zusammenarbeit mit anderen Museen präsentiert. In Qualität und Fülle gehört der kontinuierlich weiter wachsende Bestand zu den größten stadt- und kulturhistorischen Sammlungen in Deutschland. Die gesammelten Objekte stehen zudem der wissenschaftlichen Forschung und anderen Museen als Leihgaben zur Verfügung.

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