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Berlin

Claude Lanzmann. Die Auf­zeichnungen

Ausstellung

Zum 100. Geburtstag von Claude Lanz­mann (1925–2018) – dem heraus­ragenden französischen Journalisten, Filme­macher und Chronisten der Schoa – präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung, die Geschichte hörbar macht. Zum ersten Mal wird das Audio-Archiv zu Lanz­manns welt­berühmtem Dokumentar­film Shoah (1985) öffentlich zugänglich.

 

Die Sammlung umfasst 152 bisher unbekannte Magnetton­kassetten. Sie dokumentieren die zahl­reichen Gespräche, die Lanz­mann und seine Assistentinnen Corinna Coulmas und Irena Stein­feldt in den 1970er Jahren während einer mehr­jährigen Recherche­phase vor Beginn der Dreh­arbeiten führten – mit Über­lebenden, Tätern und Dritten. Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Welt­kultur­erbe.

 

Shoah ist nicht nur ein Meilen­stein der Film­geschichte – es ist ein ein­dring­liches, un­ver­zicht­bares Zeugnis von der Schoa. Das Lanz­mann-Audio-Archiv gewährt einen tiefen Ein­blick in Lanz­manns Arbeits­weise und die Ent­stehung seines epochalen Werks. Die einzig­artigen Ton­dokumente stehen im Zentrum der auditiv erkund­baren Ausstellung und werden ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film­­aufnahmen.

Diese Ausstellung endet in
49
Tage
17
Std
43
Min
44
Sek
Start Termin
28.11.2025
Ende Abschluss
12.04.2026
Öffnungszeiten
Montag
10:00–18:00
Dienstag
10:00–18:00
Mittwoch
10:00–18:00
Donnerstag
10:00–18:00
Freitag
10:00–18:00
Samstag
10:00–18:00
Sonntag
10:00–18:00

Weiterführende Literatur