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Uhingen

Das Dorf als Bühne – Bilder als erzählerische Panoramen

In der Ausstellung »Das Dorf als Bühne – Bilder als erzählerische Panoramen« erkunden Künstlerinnen und Künstler vergangener und gegenwärtiger Generationen den ländlichen Erfahrungsraum. Ihre Werke zeigen, wie Natur, Rituale und Gemeinschaft das Dorf zu einer Bühne für Sehnsüchte, Traditionen und persönliche Geschichten werden ließen.

 

Der rote Faden der Ausstellung sind die Arbeiten Karl Hurms (1930–2019). Der Maler und Bildhauer ist bekannt für seine naiv-expressiven, farbintensiven und detailreichen Bilder, die dörfliche Szenen, fantastische Traumwelten, religiöse Bezüge und feine Gesellschaftskritik miteinander verbinden.

 

Ergänzt werden Hurms Arbeiten durch Werke aus der Sammlung der Kunsthalle Göppingen und der Kreissparkasse Göppingen, die das Dorf aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Alfred Kubins Lithografie Rauhnacht (Hexenküche, 1925) zeigt beispielsweise geheimnisvolle Rituale, Gerhard Neys Radierung Ungarische Hirten historische Traditionen, und Gabriela Oberkoflers Aquarell Holari (2007) hinterfragt auf humorvolle Weise urbane Sehnsüchte nach ländlicher Idylle und die damit verbundenen Klischees.

 

Die Ausstellung lädt ein, das Dorf als lebendigen, erzählerischen Raum zu entdecken.

Diese Ausstellung beginnt in
16
Tage
0
Std
50
Min
32
Sek
Termine
Start07.11.2026
Ende17.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch13:00–17:00
Donnerstag13:00–17:00
Freitag13:00–17:00
Samstag13:00–17:00
Sonntag13:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunsthalle Göppingen
Kunsthalle GöppingenSchloss Filseck, 73066 Uhingen (Schloss Filseck)

Als die Städtische Galerie im Jahr 1989 gegründet wurde, nahm sie den Kunstbesitz der Stadt Göppingen in ihre Obhut. Im Laufe der Jahre konnte dieser überwiegend traditionell geprägte Grundstock durch ausgewählte Ankäufe zu einer kleinen feinen Sammlung zeitgenössischer Kunst erweitert werden. Heute umfasst die Sammlung etwa 2500 Kunstwerke. Der Bestand ist thematisch am Ausstellungsprogramm ausgerichtet sowie an regionalen Bezügen zu Künstlern in Baden-Württemberg, greift aber auch internationale Strömungen und Gedanken auf. Das Spektrum ist breit gefächert, von Malerei über Zeichnungen und Grafik hin zu Installationen, Konzeptkunst, Videos und Fotografie. Nicht zu vergessen sind die Kunstwerke im öffentlichen Raum, die das Göppinger Stadtbild prägen: der spiralförmig auseinandergezogene Golf vor den Barbarossa-Thermen von Stefan Rohrer, der in Göppingen seine Wurzeln hat ebenso wie auch das architektonische Backsteinmonument von Per Kirkeby auf der Kreuzung der Mörikestraße – beide stehen als schöne Beispiele für den regionalen wie auch internationalen Fokus der Kunsthalle. Der überwiegende Teil des Sammlungsbestandes ist natürlich weniger »sichtbar«, aber in den Ausstellungen der Kunsthalle werden den Besuchern immer wieder Kunstwerke der Sammlung unter wechselnden Aspekten vorgestellt.