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Berlin

Das Gegenteil von Jetzt – Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart

In einer Zeit der Krisen, einem beunruhigenden Jetzt, sucht das Jüdische Museum Berlin nach etwas Anderem, Besserem: einem Gegenteil. Zwölf Künstler:innen helfen uns dabei. Sie tasten das Bestehende ab nach einer Öffnung, einem Weg in eine andere Gegenwart. Einige beziehen sich auf jüdische Überlieferungen, andere auf Denker wie Ernst Bloch oder Theodor W. Adorno, die in finsteren Zeiten für eine bessere Gesellschaft eintraten.

 

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens wagt das Museum einen Blick nach vorn: ins Offene und Mögliche. Die Ausstellung fragt nach der Kraft der Einzelnen und der Gemeinschaft, sich ein besseres Leben für alle vorzustellen. Diese Kraft ändert sich, und sie kann auch wachsen. Das Gegenteil von Jetzt will sie aufspüren und anregen.

 

Mit Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat International, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf.

Diese Ausstellung endet in
80
Tage
23
Std
1
Min
17
Sek
Termine
Start04.09.2026
Ende10.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum BerlinLindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seiner 2020 neu eröffneten Dauerausstellung und den Wechselausstellungen, seinen Sammlungen, dem Veranstaltungsprogramm und der W. Michael Blumenthal Akademie sowie den digitalen und pädagogischen Angeboten ist das Museum ein lebendiger Ort des Dialogs und der Reflexion jüdischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland. ANOHA, die Kinderwelt des JMB, erzählt als spielerisches Erlebnisangebot für Kinder die Geschichte der Arche Noah. Unsere Ausstellungen, Veranstaltungen und das vielfältige Programm wenden sich an ein breites Publikum aus Deutschland und der ganzen Welt. Unsere Sammlungen wachsen beständig, auch dank vieler Stifter:innen aus dem In- und Ausland. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bildungsarbeit: Das umfangreiche pädagogische Angebot, die Forschungsmöglichkeiten in Bibliothek und Archiv sowie das Veranstaltungsprogramm richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Führungen und Workshops finden Vorträge und Konferenzen, Konzerte und Lesungen sowie ein jährlicher Kultursommer statt. Besonders facettenreich sind auch unsere digitalen Programme, wozu der Internetauftritt des Museums, die JMB App, vielfältige Online-Features zu jüdischen Themen, Online-Publikationen, Online-Sammlungen und eine Mediathek gehören. Die W. Michael Blumenthal Akademie bietet mit ihren Programmen eine Plattform für die Diskussion und Reflexion über die vielfältigen Fragen, welche die Arbeit eines Museums für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur aufwirft. Sie ist auch ein Ort für Begegnungen und Kooperationen, wo neben jüdischen Perspektiven auch jene anderer religiöser und ethnischer Minderheiten Raum finden.

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