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Berlin

Das Porträt der Bundeskanzlerin – Erstpräsentation des offiziellen Porträts von Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel

16 Jahre lang prägte Angela Merkel als Bundeskanzlerin die deutsche Politik. Nun hat der Maler Jérémie Queyras sie porträtiert. Bis Januar 2027 ist das Gemälde im Bode-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Im ersten Stock des Bundeskanzleramtes sind alle bisherigen Bundeskanzler mit einem Gemälde verewigt. Bald wird auch Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel in diese Galerie aufgenommen.

 

 

Für kurze Zeit zu sehen

 

Der französisch-deutsch-kanadische Künstler Jérémie Queyras hat die Politikerin gemalt. Das 2026 vollendete Werk ist für kurze Zeit im Bode-Museum für die Allgemeinheit zugänglich, bevor es seinen künftigen Platz in der Kanzlergalerie des Bundeskanzleramts erhält.

 

Die Präsentation bietet Gelegenheit, das Porträt im besonderen Kontext des Museums zu betrachten und seine künstlerische Gestaltung sowie seinen zeitgeschichtlichen Bezug zu reflektieren.

Diese Ausstellung endet in
101
Tage
8
Std
24
Min
44
Sek
Termine
Start01.07.2026
Ende31.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Bode-Museum
Bode-MuseumAm Kupfergraben, Eingang über die Monbijoubrücke, 10117 Berlin

Die Konzeption des als Kaiser-Friedrich-Museum errichteten Gebäudes geht auf Ideen der Kronprinzessin Victoria zurück, die diese in einer Denkschrift von 1883 veröffentlichte. Wilhelm von Bode war es schließlich, der diese bahnbrechenden Ideen in die Praxis umsetzte. 1897 wurde an der Nordspitze der Museumsinsel mit dem Bau des von Eberhard von Ihne entworfenen Renaissance-Museums begonnen, das den Namen des Gemahls der seit 1888 verwitweten Kaiserin Victoria tragen sollte. In dem im Oktober 1904 eröffneten Kaiser-Friedrich-Museum wurden Malerei und Skulptur, die damals so genannten »hohen Künste«, erstmals gleichrangig nebeneinander präsentiert, wobei sich die Art der Inszenierung von traditionellen Museen unterschied. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum schwer beschädigt und zwischen 1948 und 1986 sukzessive wiederhergestellt. 1956 erhielt es nach seinem geistigen Schöpfer den bis heute beibehaltenen Namen: Bode-Museum. Nach der Wiedervereinigung auch der Staatlichen Museen zu Berlin folgte eine umfassende Grundinstandsetzung des Hauses nach modernsten museologischen und denkmalpflegerischen Erfordernissen. Anders als ursprünglich vorgesehen beherbergt das Gebäude, das seit Herbst 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, nun vor allem die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst. Etwa hundertfünfzig Werke aus dem Bestand der Gemäldegalerie, die sich seit 1998 am Kulturforum am Potsdamer Platz befindet, bereichern die Präsentation der Skulpturen. Das Münzkabinett zeigt im Bode-Museum seine metallene Chronik der Menschheitsgeschichte.