Schon zu ihrer Entstehungszeit waren Werke von Pieter Bruegel d. Ä. hoch begehrt. Zu den wichtigsten Sammlern zählte Kaiser Rudolf II. in Prag, der auch das »Schlaraffenland« besaß. Heute gehört es zu den Hauptwerken der Alten Pinakothek. Aber wie gelangte es nach München? Die Präsentation zeichnet den Weg des Gemäldes aus der Sammlung von Richard von Kaufmann über die Versteigerung 1917 bei Paul Cassirer und Hugo Helbing in die Alte Pinakothek nach. Mehrere der Personen, die den Erwerb des »Schlaraffenlandes« für die Alte Pinakothek ermöglichten, wurden während der Zeit des Nationalsozialismus als jüdisch verfolgt, ausgegrenzt und ermordet. Sie stehen stellvertretend für die zahlreichen Mäzene der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die wesentlich zum Ausbau der bayerischen Kunstsammlungen beitrugen. An ihr Engagement erinnert diese Präsentation.
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