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Bremen

Der Dackel – Eine Ikone geht Gassi

Die erste umfassende Ausstellung, die sich dem Dackel in der Kunst widmet! Kaum ein anderer Hund war und ist bei zahlreichen Künstler:innen so beliebt wie er. Die Ausstellung verfolgt die Spuren des Dackels von seinen traditionellen Anfängen als Jagdhund zum städtischen Begleiter bis hin zur heute allseits präsenten Trendfigur. Sie macht deutlich, dass der Dackel weit mehr als ein Motiv ist – er wird zum Helfer, Familienmitglied und Ausdruck einer Weltanschauung. Humorvoll und kritisch folgt die Schau mit rund 120 hochkarätigen historischen und aktuellen Werken dem Dackel in der Kunst. Neben Malerei, Zeichnung, Photographie, Video, Installation und Performance gibt es Einblicke in Populärkulturelles, Buchillustration, Deko- und Spielzeugdesign – und auch den Versuch, die Perspektive des Dackels selbst einzunehmen.

 

Ob als biedermeierliches Wohnaccessoire, als Wackeldackel auf der Hutablage oder als geringeltes Olympia-Maskottchen Waldi – der Dackel prägt das Bild vom Deutschen. International ist er als Sausage Dog oder Wiener Dog im Rampenlicht. Künstler*innen überzeugt seine radikal formvollendete Figur. Sein notorischer Blick von unten, seine Unangepasstheit und sein Hang zum Müßiggang machen ihn zu einer wahren Identifikationsfigur. Noch dazu ist er der clevere Komiker unter den Hunden.

 

Das Who’s Who der westlichen Kunstgeschichte liebte und liebt den Dackel. Pablo Picasso und sein Atelierdackel Lump wurden durch die Photographien von David Douglas Duncan zu einem unvergesslichen Gespann, für Andy Warhol ist Dachshund Archie ein Alter Ego, David Hockney erzählt mit seinen Gemälden von Stanley und Boodgie eine fast filmisch anmutende Hommage an seine dösenden Dackel. Max Liebermann, Otto Dix, Pierre Bonnard oder auch die legendäre Tierphotographin Ylla waren Dackelfans. In der internationalen Gegenwartskunst sind es heute unter anderem Rosemarie Trockel, Paloma Varga Weisz oder Elina Brotherus, deren Dackel uns zu denken geben.

 

Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Sonja Alhäuser, Alex Bailey und Krõõt Juurak, Pierre Bonnard, Thorsten Brinkmann, Elina Brotherus, Franz Burkhardt, Ashley Cecil, Mark Dion, Otto Dix, Lisa Elmaleh, Hugo Fortes, David Hockney, Gabriela Jolowicz, Carolin Klapp, Fritz Koch-Gotha, Max Liebermann, Camilla Nicklaus-Maurer, Pablo Picasso, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Rosemarie Trockel, Paloma Varga Weisz, Édouard Vuillard, Andy Warhol und Ylla.

Diese Ausstellung beginnt in
9
Tage
0
Std
58
Min
3
Sek
Termine
Start31.10.2026
Ende28.03.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–21:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunsthalle Bremen
Kunsthalle BremenAm Wall 207, 28195 Bremen

1823 wurde der Kunstverein in Bremen gegründet. Dieser erbaute vor über 170 Jahren, unweit des Bremer Marktplatzes, mit der Kunsthalle Bremen das erste eigenständige Haus für eine bürgerliche Sammlung in Deutschland. Noch heute wird die Kunsthalle privat getragen durch den Kunstverein in Bremen und gehört zu den bedeutendsten und schönsten Museen in Europa. Die vielfältige Sammlung umspannt Kunstwerke aus acht Jahrhunderten. Als lebendiger Bestandteil der Kulturlandschaft sieht sich das Museum im Geiste von Freiheit und Weltoffenheit nicht nur als Ausstellungshaus, sondern auch als Ort der Begegnung und Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und Entwicklungen. Durch die umfangreichen historischen Sammlungsbestände und ein aktives Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm werden Vergangenheit und Gegenwart, Bremen und die Welt in einem produktiven Dialog zusammengebracht. Ziel ist es, in allen Bevölkerungs- und Altersschichten sowie bei Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung Begeisterung für die bildende Kunst zu wecken und individuelle Zugänge zu schaffen. Dafür befindet sich die Kunsthalle seit den 2000er-Jahren in einem aktiven Prozess der Öffnung und Diversifizierung. Nach einer substantiellen Erweiterung und Renovierung ist die Kunsthalle Bremen nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sie demonstriert auch durch die Architektur eine programmatische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Der klassizistische Ursprungsbau von 1849 mit seiner Erweiterung von 1902 erhielt im Jahr 2011 zwei zeitgenössische Seitenflügel, die die Symmetrie der ursprünglichen Architektur betonen. Zurückhaltend modern bieten die Anbauten hervorragende Sammlungs- und Ausstellungsgalerien sowie ansprechende Räume für Veranstaltungen, Atelier- und Seminarräume, Werkstätten und Depots. Sie verkörpern die produktive Verbindung von Tradition und Innovation, die die Kunsthalle Bremen bis heute auszeichnet.

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