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München

Design für Alle – Die erste Sammlungspräsentation zu inklusivem Design

Ihrer Vorreiterrolle eines inklusiven Designmuseums entsprechend erarbeitet Die Neue Sammlung die erste Sammlungspräsentation zum Thema »Design für Alle«. Der Anspruch, Objekte des Alltags für alle Menschen zu gestalten, prägt seit jeher viele Strömungen des Designs. In den Dauerausstellungen internationaler Designmuseen wird dieses Thema jedoch bisher nicht behandelt, sondern allenfalls in temporären Sonderausstellungen aufgenommen.

 

Die Ausstellung soll der von uns beobachteten Ansicht entgegenwirken, dass inklusives Design immer noch als Nische zu betrachten ist. Sowohl in der Industrie als auch in der Bevölkerung genießt es allgemein ein geringeres Ansehen als andere Anwendungsbereiche der Gestaltung. Doch dies steht im Gegensatz zu aktuellen Kreativprozessen, die auf diverse Arbeitsgruppen setzen, sowie großen, selbstverständlich gewordenen Innovationen, die durch inklusive Ansätze erreicht wurden! 

 

Die ausgestellten Objekte des inklusiven wie auch exklusiven Designs geben nicht nur Einblicke in »andere« Lebenswelten, sondern machen deutlich, dass ihre Charakteristika trotz oder gerade wegen ihrer Ausrichtung auf ganz bestimmte Nutzergruppen für alle Menschen sinnvoll und attraktiv sein können. Die Ausstellung soll inklusives Design als grundlegendes Designprinzip und als Triebkraft von Neuerungen nachhaltig sichtbar und erfahrbar machen.

Termine
Start04.12.2026
EndeLäuft auf unbestimmte Zeit
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Die Neue Sammlung – The Design MuseumBarer Straße 40, 80333 München

Die Neue Sammlung im Kunstareal München bewahrt mit rund 120.000 Objekten die größte Designsammlung der Welt und gilt als das erste Designmuseum, lange bevor dieser Begriff geprägt wurde. Ihre Ausstellungsräume sind ein Bestandteil der Pinakothek der Moderne. Entstanden ist das Museum aus den Bestrebungen der 1903 gegründeten und später in »Münchner Bund« umbenannten »Münchner Vereinigung für angewandte Kunst«. Als nächster Schritt folgte im Mai 1925 die Einrichtung einer »besonderen Abteilung für Gewerbekunst« im Bayerischen Nationalmuseum, die im März 1926 als »Die Neue Sammlung« erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Von Beginn an hat sich Die Neue Sammlung in ihrem Verständnis von den gleichzeitig existierenden Museen für angewandte Kunst oder Museen für Kunst und Gewerbe abgesetzt, indem es sich dezidiert der seinerzeitigen Moderne und damit der zeitgenössischen Formgestaltung verpflichtete. Bis heute prägt dieser Gründungsanspruch die Programmatik der Neuen Sammlung. Die international ausgerichtete Museumssammlung mit den Schwerpunkten Industrie- und Grafikdesign umfasst auch Kunsthandwerk und Schmuck. Sie gliedert sich in mehr als 20 verschiedene Einzelbereiche, darunter Möbel und Leuchten, Radio- und Fernsehgeräte, Keramik, Metall, Textil oder Glas, aber auch in Themen wie Mobility und IT-Design. Im Bereich Industriedesign gilt Die Neue Sammlung als führend. Mit den Präsentationen ihres Museumsbestandes, ihren Ausstellungen und ihren vielfältigen Vermittlungsformen spiegelt Die Neue Sammlung die aktuellen Diskurse über die Inhalte und die Gestaltung von Designmuseen, über die Rezeption von Designinhalten und über die aktuelle Bedeutung von Design.