Die Ausstellung präsentiert die ausgezeichneten und nominierten Arbeiten des »Deutschen Friedenspreises für Fotografie 2025« und des »Felix Schoeller Photo Award 2025«. Noch bis zum 22. Februar 2026. Sie zeigt die Vielfalt zeitgenössischer Fotografie und wie eindrucksvoll sie gesellschaftliche Entwicklungen, Fragen nach Verantwortung und die Suche nach Frieden sichtbar machen kann.
Der Deutsche Friedenspreis für Fotografie, gemeinsam vergeben von der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group, zeichnet künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen. 2025 erhielt Maximilian Mann den Preis für seine Serie »Letzte Rettung Oberhausen«. Die Arbeit porträtiert Menschen, die in einer stillgelegten Zeche Zuflucht gefunden haben, und überzeugte die Jury durch ihren sensiblen, dokumentarischen Blick. Mann setzte sich damit gegen Bewerbungen aus 88 Ländern durch.
Der Felix Schoeller Photo Award wurde in diesem Jahr in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie »Nachhaltigkeit« ging der Preis an den deutsch-mexikanischen Fotojournalisten Axel Javier Sulzbacher für seine Serie »Green Dystopia«, die sich mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen technologischen Fortschritts auseinandersetzt. In der Kategorie »Nachwuchs« wurde die in Frankfurt und Berlin lebende Künstlerin Verdiana Albano für ihre Arbeit »i ain’t from no east coast« ausgezeichnet, in der sie Fragen von Identität, Zugehörigkeit und kulturellem Erbe untersucht.

