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München

Die Farbe von Glas – Highlights der Neuen Sammlung in ihrer Vielfalt und Farbenpracht

In einer Auswahl ihrer Highlights zeigt Die Neue Sammlung Glas in seiner technischen Vielfalt und brillanten Farbenpracht.

 

Glas bestimmt und begleitet auf vielfältige Weise unseren Alltag. Wir nehmen es für selbstverständlich, weil es so allgegenwärtig ist. Dabei ist Glas in seiner stofflichen Zusammensetzung ein hochtechnologisches Material, das umfassende Kenntnis in seiner Herstellung und Veredelung erfordert: es wird geblasen, gepresst, in der Form geschmolzen, vor dem Ofen frei gearbeitet, bemalt, geätzt oder graviert.

Der eigens konzipierte Raum vereint eine Auswahl an Highlights: seriell hergestelltes Hohlglas für den alltäglichen Gebrauch, einzigartige, frei gearbeitete Objekte sowie künstlerische und architekturbezogene Entwürfe. 

Die Präsentation inszeniert nicht nur die Faszination, die von farbigem und farblosem Glas ausgeht, sondern spiegelt auch technische Kunstfertigkeit, vielseitige Formensprache und unterschiedliche Funktionsanforderungen, die Glas auf ideale Weise erfüllt.

Design, Handwerkskunst und freie Kunst werden durch das Raumkonzept des in München ansässigen Designbüros OHA auf besondere Weise miteinander verschränkt und spiegeln die interdisziplinäre und internationale Ausrichtung des Hauses.

Termine
Start04.07.2024
EndeLäuft auf unbestimmte Zeit
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–20:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Die Neue Sammlung – The Design Museum
Die Neue Sammlung – The Design MuseumBarer Straße 40, 80333 München

Die Neue Sammlung im Kunstareal München bewahrt mit rund 120.000 Objekten die größte Designsammlung der Welt und gilt als das erste Designmuseum, lange bevor dieser Begriff geprägt wurde. Ihre Ausstellungsräume sind ein Bestandteil der Pinakothek der Moderne. Entstanden ist das Museum aus den Bestrebungen der 1903 gegründeten und später in »Münchner Bund« umbenannten »Münchner Vereinigung für angewandte Kunst«. Als nächster Schritt folgte im Mai 1925 die Einrichtung einer »besonderen Abteilung für Gewerbekunst« im Bayerischen Nationalmuseum, die im März 1926 als »Die Neue Sammlung« erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Von Beginn an hat sich Die Neue Sammlung in ihrem Verständnis von den gleichzeitig existierenden Museen für angewandte Kunst oder Museen für Kunst und Gewerbe abgesetzt, indem es sich dezidiert der seinerzeitigen Moderne und damit der zeitgenössischen Formgestaltung verpflichtete. Bis heute prägt dieser Gründungsanspruch die Programmatik der Neuen Sammlung. Die international ausgerichtete Museumssammlung mit den Schwerpunkten Industrie- und Grafikdesign umfasst auch Kunsthandwerk und Schmuck. Sie gliedert sich in mehr als 20 verschiedene Einzelbereiche, darunter Möbel und Leuchten, Radio- und Fernsehgeräte, Keramik, Metall, Textil oder Glas, aber auch in Themen wie Mobility und IT-Design. Im Bereich Industriedesign gilt Die Neue Sammlung als führend. Mit den Präsentationen ihres Museumsbestandes, ihren Ausstellungen und ihren vielfältigen Vermittlungsformen spiegelt Die Neue Sammlung die aktuellen Diskurse über die Inhalte und die Gestaltung von Designmuseen, über die Rezeption von Designinhalten und über die aktuelle Bedeutung von Design.