»Die Fichte spricht, bevor sie bricht« beschreibt eine wachstumskritische Bewegung, die die Annahme hinterfragt, permanentes wirtschaftliches Wachstum – selbst »grünes« – sei ein sinnvolles oder tragfähiges Zukunftsmodell. Die Ausstellung fragt stattdessen, wie ein gutes Leben für alle aussehen kann, das geringeren Ressourcenverbrauch, mehr soziale Gerechtigkeit und ein neues Verhältnis zur natürlichen Umwelt in den Mittelpunkt stellt.
Im Fokus steht dabei die Frage, wie komplexe und oft abstrakte Prozesse gesellschaftlicher und ökologischer Veränderungen ästhetisch erfahrbar und künstlerisch bearbeitbar werden können. Welche Formen und Strategieneignen sich, um Verbundenheit mit anderen Lebewesen, Verlust, Entfremdung oder alternative Zukunftsvorstellungen sichtbar zu machen?
Die Arbeiten werden von Prof. Majewski und Prof. Natalie Czech betreut. Die Ausstellung wird am 04. Februar 2026 im Mönchehaus Goslar eröffnet und ist dort mit einer begleitenden Publikation zu sehen.
Künstler:innen
Onur Abaci
Emilia Elisa Mina Aigner
Selin Sude Aksu
Paul-Can Atlama
Juan Blanco
Laura Brennecke
Tom Brück
Moritz Brunken
Kristian Bruun
Dana Crasser
Kira Domscheit
Kayen Eggeling
Lana Eichenhofer
Malak Elharthi
Cheyenne Enneper
Mara Griem
Luka Grimm
Luise John
Pascal Kanitz
Wiebe Ketelhut
Hyeona Kim
Birte Kirch
Paula Andrea Knust Rosales
Finn Ole Koch
Sarah Koppe
Patrick Neugebauer
Soohong Lim Boseo Park
Jana Michal
Barbara Schieb
Bennet Schmerdtmann
Thea Schüle
Bogdana Usatenko/Bila
Maria Wedemann
Lalita Yershova

