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Berlin

Die Krone von Kertsch – Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren.

 

Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Diese Ausstellung endet in
335
Tage
23
Std
2
Min
22
Sek
Termine
Start19.10.2017
Ende22.09.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Neues Museum
Neues MuseumBesuchereingang: James-Simon-Galerie, Bodestraße, 10178 Berlin

Zwei Sammlungen stellen ihre besonderen Kostbarkeiten im Neuen Museum vor: das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung. Ägyptisches Museum und Papyrussammlung Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen und nubischen Kulturen über vier Jahrtausende. Der Rundgang durch die Ausstellung beginnt mit der Geschichte der Ägyptologie und der Sammlung. Von der Präsentation des Königsbildes über die kunsthistorische Entwicklung der Skulptur mit dem eindrucksvollen Berliner »Grünen Kopf« geht es zu den drei Opferkammern des Alten Reichs, die Grabarchitektur und Reliefkunst erfahrbar werden lassen. Im Hauptgeschoss steht die Rundplastik im Vordergrund. Der typologischen Vorstellung von Privatfiguren folgen mit dem berühmten Köpfchen der Königin Teje und der weltbekannten Büste der Nofretete Werke der Amarna-Zeit. Der Rundgang durch Ägypten schließt mit ausgewählten Texten und literarischen Werken der altägyptischen bis spätantiken Schriftkultur in der »Bibliothek der Antike«. Alltagsleben, Jenseitswelt und Götterkult werden im Untergeschoss thematisiert. Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung Das Museum für Vor- und Frühgeschichte bietet mit 6.000 Exponaten eine umfängliche Ausstellung archäologischer Fundstücke aus ganz Europa und Teilen Asiens, die die Kulturgeschichte jener Regionen von der Steinzeit bis zum Mittelalter vorführen. Sie werden in einer sammlungsübergreifenden Präsentation durch Kunstwerke aus anderen archäologischen Sammlungen der Museumsinsel ergänzt. Im Erdgeschoss empfängt der Saal »Odin, Urnen, Beutekunst« die Besucher mit historischen Wandmalereien zur nordischen Mythologie. Es folgen die Säle mit Heinrich Schliemanns berühmter Sammlung trojanischer Altertümer und zur Kulturgeschichte des benachbarten Zypern. Im ersten Obergeschoss beginnt der Weg mit der Archäologie der römischen Provinzen und der Darstellung Roms germanischer Nachbarn im Norden. Der folgende Saal spannt den weiten Bogen von der Spätantike bis zum Beginn des christlichen Abendlandes. Das zweite Obergeschoss schließlich führt mit dem Schädel des Neandertalers von Le Moustier zurück in die Steinzeit, in die Bronzezeit mit dem geheimnisvollen »Berliner Goldhut« und die vielschichtige Kultur der vorrömischen Eisenzeit. Der Rundgang endet mit Einblicken in die Studiensammlung, die im Stil des 19. Jahrhunderts – der Zeit, in der das Museum erbaut wurde – gehalten ist.