In ihrer Praxis verwebt Dominique White (geb. 1993) maritime Mythologien der Schwarzen Diaspora mit der Aufhebung der Hydrarchie – der Herrschaft des Wassers – durch ein Objekt, das Schwarzsein und den Nationalstaat verbindet: das Schiff. Im Zentrum ihrer Arbeiten für diese Ausstellung steht der Begriff »Schiffbruch/schiffbrüchig«. Diesen Zustand begreift White weniger als Zeichen des Untergangs denn als radikale Umorientierung Schwarzer Existenz und Zukunftsgewandtheit – ein Ort zwischen Zerstörung und Schöpfung, Trauma und Hoffnung, Verlust und Selbstermächtigung. Auf diese Weise in der Schwebe gehalten können neue Denk- und Seinsweisen in Erscheinung treten, die die Normen einer vom Kolonialismus überformten Welt hinter sich lassen.
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