Paula Modersohn-Becker hat in nur rund zehn Jahren ein imposantes Werk von über 700 Gemälden und mehr als 1400 Zeichnungen geschaffen, das in Deutschland keine Parallele hat und sie als Pionierin der modernen Kunst auszeichnet. In dieser großen Jubiläumsausstellung trifft sie erstmals auf einen weiteren Einzelgänger der Kunstgeschichte: Edvard Munch (1863–1944).
Persönlich gekannt haben sie sich nicht, aber sie berühren sich in ihren Werken, indem sie ähnliche Themen aufgreifen und sich künstlerischen Aufgaben stellen, die ihre wegweisende Modernität unterstreichen.
Die Kooperation mit dem Munchmuseet in Oslo ermöglicht es, bedeutende Gemälde, Zeichnungen und Grafiken des Norwegers nach Bremen zu bringen, darunter so ikonische Werke wie »Vampir« oder »Krankes Kind«.