Die Basis für Elisa Andessners Ausstellung ist ihr Artist in Residence-Aufenthalt in Mexiko. Sie verhandelt in ihren Werken Fragen von Identität, Körper und gesellschaftlichen Rollenbildern. In der Auseinandersetzung mit lokalen Kontexten und kulturellen Codes erweitert sie ihre fotografische und performative Praxis um neue Perspektiven zwischen Nähe und Fremdheit. Die in Mexiko entstandenen Arbeiten verbinden persönliche Erfahrung mit sozialer Beobachtung und verhandeln Macht, Sichtbarkeit und Repräsentation. Für ihre Personale im OK verdichtet Andessner diese Eindrücke zu einer vielschichtigen Ausstellung, die individuelle Narrative mit globalen Fragestellungen verknüpft.
Kuratiert von Sandra Kratochwill

