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Frankfurt am Main

Elmgreen & Dragset – Stillleben mit Gemüse

Mit der Ausstellung »Stillleben mit Gemüse« verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. 

 

Anders als andere Ausstellungen erstreckt sich »Stillleben mit Gemüse« über das gesamte Städel Museum. Den Ausgangspunkt bilden zwei große Installationen in der Sammlung Gegenwartskunst. Von dort aus entfaltet sich die Präsentation mit Skulpturen und Interventionen durch das gesamte Haus bis in die benachbarte Liebieghaus Skulpturensammlung. An unerwarteten Orten treten die Werke in einen fast surrealen Dialog mit der Städel Sammlung: Die Besucherinnen und Besucher werden zu einer Schatzsuche eingeladen, die sie in den Mittelpunkt der Ausstellung rückt.

 

Elmgreen & Dragset arbeiten seit Mitte der 1990er-Jahre zusammen und zählen zu den einflussreichsten zeitgenössischen Künstlern. Obwohl sie oft als Bildhauer bezeichnet werden, sind sie in einem weiten Spektrum tätig, das auch Installation, Performance und Architektur umfasst. Ihre Werke hinterfragen gewohnte räumliche Strukturen und laden sowohl öffentliche als auch institutionelle Orte atmosphärisch auf. 

 

Elmgreen & Dragset ordnen ihre figurativen Skulpturen so an, dass sie das Publikum aktiv in das Erzählen von Geschichten einbeziehen. Durch gezielte Blicklenkung rücken die Künstler alltägliche, leicht übersehene Momente in den Fokus und verwandeln diese in poetische Szenen, die von Kritik und Humor geprägt sind. Mit ihrer durchdachten Art der Präsentation stellen Elmgreen & Dragset auf anschauliche Weise dringliche Fragen zu sozialen Strukturen und Verhaltensmustern, die in Konventionen und institutionellen Routinen verankert sind. Das Künstlerduo beleuchtet auch, wie Museen unsere Wahrnehmung der Kunstgeschichte prägen. Subtil unterlaufen sie dabei traditionelle Präsentationsformen und experimentieren mit den Regeln der Ausstellungsgestaltung.

 

Kuratorin
Svenja Grosser (Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
Projektleitung
Maja Lisewski (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)

Diese Ausstellung endet in
88
Tage
4
Std
11
Min
24
Sek
Termine
Start20.05.2026
Ende17.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Städel Museum
Städel MuseumSchaumainkai 63, 60596 Frankfurt

700 Jahre Kunst unter einem Dach Kunst erleben, Neues entdecken, zusammenkommen und sich bilden: Das Städel Museum versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Hier werden Werke aus über 700 Jahren Kunst gesammelt, bewahrt, erforscht und vermittelt. Mit einem Programm und digitalen Angeboten ermöglicht das Städel Museum – ganz im Sinne seines Stifters Johann Friedrich Städel – einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg. Es sind Räume für sinnliches Erleben. Und für wichtige Fragen. Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Auch darauf geben Kunstwerke inspirierende Antworten. Das Städel Museum ist eine private Stiftung und gründet bis heute maßgeblich auf der großzügigen Förderung durch die Bürger, Stiftungen und Unternehmen von Stadt und Region. Das Städel Museum wurde 1815 als bürgerliche Stiftung gegründet. Der Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel verfügte es in seinem Testament. Dank seiner Sammlertätigkeit und seinem Engagement kann das Museum seinen Besuchern heute einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre Kunst bieten – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Maria Sibylla Merian, Claude Monet, Pablo Picasso, Max Beckmann, Lotte Laserstein, Francis Bacon, Louise Bourgeois, Gerhard Richter oder Wolfgang Tillmans.