Fabrice Hyber (*1962) gehört zu den weltweit anerkanntesten französischen Künstler:innen. Aus einer Familie von Schafzüchter:innen stammend, kaufte er in den 1990er Jahren in der Vendée-Region 100 Hektaren Land. Dort kultiviert Hyber seither seinen Urwald »La Valée« In seinen Werken tragen die Bäume statt grüner Blätter blaue Kreise, die für den von der Pflanze produzierten Sauerstoff stehen. Hybers Schöpfungen sind Zwischenstufen eines Arbeitsprozesses, in dem das Denken als eine Art Wurzelstock mit seinen Ausläufern und Windungen angelegt ist. In Thun wird er die Landwirtschaft in Form von Zeichnungen, Gemälden und von ihm als »POF« (Prototypes d’Objects en Fonctionnement) bezeichneten Objekten in den Fokus stellen. Zum ersten Mal in der Schweiz präsentieren die Kunstmuseen Thun und Thurgau in einer Kooperation Fabrice Hybers umfangreiches Schaffen in einer zweiteiligen Ausstellung.
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