Die Ausstellung präsentiert Werke von 20 Künstler:innen, die sich mit historischem Bildmaterial auseinandersetzen. Aus alten Fotografien entstehen neue visuelle Imaginationsräume – vielschichtig, mitunter fantastisch, jenseits vertrauter Narrative. Die Bilder werden neu kontextualisiert und verwandeln sich in imaginäre Welten, in denen Kunst als heilende Kraft erfahrbar wird.
Poetisch und visionär erkunden die Werke, wie koloniale Bildwelten bis heute Identität, Geschichte und Zugehörigkeit formen. Neben Fotografien treten auch filmische und skulpturale Arbeiten in Erscheinung – vielstimmig, erzählerisch dicht, inspirierend. Am Ende steht eine Frage: Was, wenn diese visuellen Welten Wirklichkeit würden?
Mit Sammy Baloji (DR Kongo), Mary Enoch Elizabeth Baxter (USA), Raphaël Barontini (Frankreich), Daniel Boyd (Australien), Andrea Chung (USA), Omar Victor Diop (Senegal) & Lee Shulman (UK), Sasha Huber (Schweiz), Yuki Kihara (Samoa), Cédric Kouamé (Côte d'Ivoire), Dinh Q. Lê (Vietnam), Dimakatso Mathopa (Südafrika), Tuli Mekondjo (Namibia), Tshepiso Moropa (Südafrika), Aline Motta (Brasilien), Frida Orupabo (Norwegen), Rosana Paulino (Brasilien), Wendy Red Star (USA), David Shongo (DR Kongo), Zenaéca Singh (Südafrika).

