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Lüneburg

FEMKE HERREGRAVEN – THE EVACUATED

Die Region um Lüneburg ist geprägt von der unmittelbaren Nähe militärischer Infrastrukturen und natürlicher Ressourcen. Vor diesem Hintergrund legt FEMKE HERREGRAVENs Multimediainstallation The Evacuated (2021–2026) die verborgenen Erinnerungen eines Waldes frei und imaginiert die Zukunft seines Ökosystems als einen Prozess fortwährender Veränderung und inhärenter Instabilität. Die live-computergenerierte Simulation zeigt eine Landschaft, in der sich ökologische Transformation und ökonomische Spekulation, Geschichtsschreibung und Mythologie gegenseitig bedingen.

 

Die Ausstellung wird kuratiert von LISA DEML und MARIE-SOPHIE DORSCH.

 

Eröffnung: 17. Oktober 2026, 16–19 Uhr

Diese Ausstellung beginnt in
4
Tage
9
Std
50
Min
58
Sek
Termine
Start18.10.2026
Ende29.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch14:00–18:00
Donnerstag14:00–18:00
Freitag14:00–18:00
Samstag14:00–18:00
Sonntag14:00–18:00
Veranstaltungsort
Halle für Kunst Lüneburg
Halle für Kunst LüneburgReichenbachstraße 2, 21335 Lüneburg

1995 gegründet, prägt die Halle für Kunst Lüneburg e.V. seitdem mit Einzel- und Gruppenausstellungen, Veranstaltungsreihen und Publikationen den zeitgenössischen Kunstdiskurs mit. Als freier Organisationszusammenhang von Studierenden der Leuphana Universität gegründet, bespielte der Verein im Laufe seiner Geschichte unterschiedliche Räume in der Stadt Lüneburg. Seit 2003 ist er in einer ehemaligen Maschinenfabrik an der Reichenbachstraße untergebracht. In einer Konferenz zur Standortbestimmung von Kunstvereinen, von den Gründer:innen 1999 organisiert, stellte man die Fragen nach der »Ausstellungspolitik, der Verortung gegenwärtiger Diskurse« und nach »einer Kunst, […] die den sozialen und gesellschaftlichen Kontext« – Fragen, die bis heute die Ausrichtung der Institution bestimmen. So widmet sich das Programm nicht nur den Produktionsbedingungen und -umständen zeitgenössischer Kunst, sondern nimmt Bezug auf gesellschaftliche Lebens- und Arbeitsbedingungen und steht in einem engen Verhältnis zu zeitgenössischen kulturellen und sozialen Realitäten. Als Kunstverein wird die Halle für Kunst e.V. von ihren Mitgliedern getragen, die durch ihre Unterstützung das unabhängige Programm der Institution mit ermöglichen. Über ihr Programm möchte die Halle für Kunst einen Ort für Erleben und Verstehen von Kunst schaffen und ihr einen Raum in ihren kritischen und vermittelnden Formen bieten. Die Halle für Kunst Lüneburg e.V. wurde mehrfach – zuletzt in den Jahren 2010 bis 2013 sowie 2016, 2019 und 2020 – für ihre Arbeit für den ADKV/Art Cologne Preis für Kunstvereine nominiert. Im Jahr 2020 erfolgte die Auszeichnung mit diesem Preis für ihr »hochkarätiges Programm aus Einzel- und thematischen Gruppenausstellungen«. 1999 erhielt die Halle für Kunst für ihr »engagiertes und mutiges Ausstellungsprogramm« den Jürgen Ponto-Preis.

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