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St. Wendel

Fokus Malerei – Gabriele Langendorf und Positionen aus 20 Jahren Lehre (2006-2026)

Das Museum St. Wendel präsentiert gemeinsam mit der Städtischen Galerie Neunkirchen eine umfassende Ausstellung zur Künstlerin und Hochschulprofessorin Gabriele Langendorf (geb. 1961). Im Mittelpunkt steht die gegenständliche und narrative Malerei und die Frage, welche Bedeutung ihr im Saarland vor dem Hintergrund der prägenden Traditionen konkreter und abstrakter Kunst zukommt.

 

Die Ausstellung vereint Arbeiten von Gabriele Langendorf mit 25 Positionen ausgewählter Absolventinnen und Absolventen sowie aktueller Studierender aus dem Umfeld ihrer zwanzigjährigen Lehrtätigkeit an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar). Die Ausstellung würdigt Gabriele Langendorfs künstlerisches und lehrendes Wirken und gibt zugleich Einblick in unterschiedliche Formen und Ausprägungen der gegenständlich-narrativen Malerei aus dem Kreis ihrer ehemaligen und teilweise auch heutigen Studierenden.

 

Die Präsentation an zwei Ausstellungsorten ermöglicht es, die Werke in unterschiedlichen Konstellationen miteinander in Beziehung zu setzen. Das gleichberechtigte Nebeneinander macht Gemeinsamkeiten und Bezugspunkte ebenso sichtbar wie individuelle künstlerische Entwicklungen. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf Themen und Fragestellungen, die die Entwicklung der Malerei und ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Wirklichkeit über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten geprägt haben.

 

Der umfangreichende Katalog zur Ausstellung wurde realisiert mit Unterstützung des Instituts für aktuelle Kunst in Saarlouis. Begleitend zur Ausstellung Fokus Malerei beleuchtet eine Vortragsreihe die aktuelle gegenständliche Malerei aus wissenschaftlicher Perspektive. In fünf Vorträgen werden aktuelle Tendenzen und Herausforderungen ebenso thematisiert wie historische Entwicklungen und Zusammenhänge.

 

Vertretene Künstlerinnen und Künstler in den beiden Ausstellungen:
GABRIELE LANGENDORF

Sören Arp (NK, WND) ׀ Shalva Berekashvili (WND) ׀ Rebekka Berthold (NK) ׀ Dennis Di Biase (NK) ׀ Sidonie Bilger (NK) ׀ Inkyung Choi (WND) ׀ Pia Damster (NK) ׀ Felix Dörrenbecher (WND) ׀ Nico El-Nawab (NK) ׀ Julius Gödtel (WND) ׀ Emilie Herfert (NK) ׀ Léo Himburg Hammerer (NK) ׀ Meira Kiefer (NK) ׀ Yi Youn Kim (NK) ׀ Eike Kuhse (NK) ׀ Darja Linder (WND) ׀ Jonas Mayer (WND) ׀ Claudia Pigat (NK) ׀ Sandra Romina Pölger (NK) ׀ Jan Rauschenberger (WND) ׀ Tom Schulhauser (WND) ׀ Cordula Sumalvico (NK) ׀ Luise Talbot (WND) ׀ Pia Treiber (WND) ׀ Lara Weiler (WND)

Diese Ausstellung beginnt in
52
Tage
14
Std
8
Min
22
Sek
Termine
Start29.11.2026
Ende21.02.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–16:30
Mittwoch10:00–16:30
Donnerstag10:00–18.00
Freitag10:00–16:30
Samstag14:00–16:30
Sonntag14:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum St. Wendel 
Museum St. Wendel Wilhelmstraße 11, 66606 St. Wendel

Mitte der 1980er Jahre entstanden die ersten Pläne, im Zentrum der Stadt St. Wendel ein Kulturhaus einzurichten, in dem die Stadt- und Kreisbibliothek eingerichtet werden sollte. Die Stiftung Dr. Walter Bruch ermöglichte es, ein Obergeschoss für ein Museum mit einzuplanen. Der Architekt Hanns Schönecker entwarf die Pläne für das aus vier Pavillons bestehende Gebäude, das in Erinnerung an die 1970 verstorbene St. Wendeler Malerin den Namen »Mia-Münster-Haus« erhielt. Am 29. April 1989 wurde das Museum feierlich eröffnet. Das Museum St. Wendel wird getragen von der Stiftung Dr. Walter Bruch und der Kreisstadt St. Wendel . In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum Werke und Objekte der regionalen Kunst und Kulturgeschichte: darunter einen Gemäldezyklus aus der Barockzeit zur Legende des Volksheiligen St. Wendelinus – dem Namensgeber der Stadt St. Wendel. Der Akzent liegt aber vor allem auf der Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts mit der umfangreichen Sammlung an Pastellporträts der St. Wendeler Bürgerschaft von Nikolaus Lauer (1753–1824) und seiner Schüler. Ein Teil der ständigen Ausstellung ist der Stammmutter der Windsors, Herzogin Luise von Sachsen-Coburg , gewidmet. St. Wendel war zwischen 1816 und 1834 die Hauptstadt des »Fürstentums Lichtenberg«, das dem Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha gehörte. Seine Frau, Herzogin Louise, die Mutter von Prinz Albert – dem späteren Ehemann von Queen Victoria – residierte von 1824 bis 1831 in der Stadt. Außerdem können Sie alles über den fast vergessenen Komponisten Philipp Jakob Riotte (1776–1856) erfahren, dessen Musik zu seinen Lebzeiten überaus beliebt war. Ein Schwerpunkt des Hauses bildet die Ausstellung zu Leben und Werk der Malerin Mia Münster (1894–1970), nach der das Haus benannt wurde. Die in St. Wendel geborene Malerin schuf in den 20er Jahren, als sie in Berlin lebte, zahlreiche Modezeichnungen. Aus ihren vielseitigen Arbeiten hervorzuheben sind auch die Lothringer Bilder sowie die Darstellungen von Szenen des alltäglichen Lebens.. Vier Wechselausstellungen pro Jahr sind der zeitgenössischen Kunst gewidmet und bilden einen weiteren Schwerpunkt des Museums. In Einzel- und Gruppenausstellungen wird ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksweisen vorgestellt.

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