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Cottbus

Fons Hickmann – Plakate von heute und davor

Die Einzelausstellung spannt einen Bogen über drei Jahrzehnte und konzentriert sich auf Fons Hickmanns international vielfach ausgezeichnetes Plakatschaffen.

 

Fons Hickmann (geb. 1966 in Hamm) hat sich mit dem 2001 in Berlin gegründeten Designstudio zu einem der prägnantesten und zugleich prägendsten deutschen Kommunikationsdesigner entwickelt. Seit den 1990er Jahren folgt sein grafisches Werk konsequent der Haltung: »Für mich ist jedes Projekt ein Experiment.«

 

Die Einzelausstellung spannt einen Bogen über drei Jahrzehnte und konzentriert sich auf sein international vielfach ausgezeichnetes Plakatschaffen. Dieses wurde bereits früh vom BLMK gesammelt und ist durch eine umfangreiche Schenkung von Fons Hickmann jüngst zu einem aussagekräftigen Konvolut angewachsen.

 

Die gezeigten Plakate entstanden häufig in Serien, angefertigt für – teils langjährige – Auftraggeber aus dem kulturellen Bereich. Ergänzt werden sie durch Arbeiten mit selbst- und medienreflexivem Charakter sowie durch Plakate im Eigenauftrag, die als papierne Interventionen gesellschaftspolitische Themen verhandeln. In ihrer Gesamtheit eröffnen sie das weite Selbstverständnis sowie die Denk- und Spielräume des Designers Fons Hickmann.

Diese Ausstellung endet in
45
Tage
20
Std
16
Min
31
Sek
Termine
Start03.10.2026
Ende06.12.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–19:00
Mittwoch11:00–19:00
Donnerstag11:00–19:00
Freitag11:00–19:00
Samstag11:00–19:00
Sonntag11:00–19:00
Veranstaltungsort
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne KunstUferstraße/Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus (Dieselkraftwerk)

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) wurde im Juli 2017 gegründet. Es ist das einzige Landesmuseum für Kunst im Land Brandenburg. Das BLMK ist 2017 aus der Fusion des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) hervorgegangen. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei eigenständige, komplementäre Museumssammlungen zur umfassendsten musealen Ressource von Kunst aus der DDR und nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien verbunden. Das Kunstmuseum in Cottbus wurde 1977 als Galerie Kunstsammlung für den Bezirk Cottbu s gegründet. Seitdem erlebte es eine kontinuierliche Aufwertung, zunächst zu den Staatlichen Kunstsammlungen Cottbu s (1984), dann 1991, als das Museum als Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus in die Verantwortung des Landes Brandenburg überging. 2004 wurde die Institution Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Mit dem Umzug in das Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus vollzog sich der Namenswechsel zum dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (2008). In den 1990er Jahren wurde der Bestand von Kunst aus der DDR, der sich aus Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur zusammensetzt, um Werke internationaler Gegenwartskunst namhafter Künstler:innen erweitert. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt ( Oder) wurde 1965 als Galerie Junge Kunst des Bezirkes Frankfurt (Oder) gegründet und ab 1990 kommunal verwaltet. Sowohl im Sammlungsbestand als auch in den jährlichen Ausstellungsprogrammen haben sich seit den 1970er-Jahren die Bezüge zu Kunst aus Polen eingeschrieben. Konsequenterweise wurde 1991 ein Sammlungsbereich Polnische Druckgrafik nach 1945 begründet. Jenes Konvolut enthält einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen polnischer Künstler bis in die Gegenwart.

Weiterführende Literatur