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Frankfurt (Oder)

Frenzy Höhne – Friede Freude Eierkuchen

In einer umfassenden Werkschau befasst sich die in Leipzig ansässige Konzeptkünstlerin Frenzy Höhne mit den symbolischen Narrativen unserer zeitgenössischen Gesellschaft, die sie im Dialog mit Werken aus der Sammlung des BLMK zu einer vielschichtigen Erzählung von gesellschaftspolitischen Deutungs- und Möglichkeitsräumen verbindet.

 

»Friede Freude Eierkuchen« heißt es gemeinhin, wenn man sich mit einer schwierigen Situation nicht weiter befassen will. Manchmal brauchen wir diese Redewendung auch als Trost oder Beschwichtigung für unlösbare Konflikte, meistens aber als dankbar oberflächliche Fassade, um das eigentliche Problem zu verdrängen und uns in harmonischer Sicherheit zu wiegen.

 

Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich so einfach aber nicht mehr lösen und die unbequemen Fragen werden immer komplexer. Wie wird sich unsere Welt vor dem Hintergrund multinationaler wie ökologischer Krisen, politischer Machtverschiebungen und wirtschaftlicher Ausbeutung in Zukunft entwickeln und gestalten lassen? Wie können wir uns im Kleinen einbringen und die Gemeinschaft im Großen stärken?

 

Eierkuchen immerhin kennt man in allen Kulturen dieser Welt; geteilt an einem gemeinsamen Tisch, könnte diese verführerische Vielfalt der Anfang einer Verständigung, und vielleicht sogar die Basis einer genussvollen Vereinigung aller Rezepte dieser Erde sein!?

Diese Ausstellung endet in
73
Tage
14
Std
24
Min
50
Sek
Termine
Start11.10.2026
Ende03.01.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–17:00
Mittwoch11:00–17:00
Donnerstag11:00–17:00
Freitag11:00–17:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst
Brandenburgisches Landesmuseum für moderne KunstCarl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt (Oder) (Packhof)

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) wurde im Juli 2017 gegründet. Es ist das einzige Landesmuseum für Kunst im Land Brandenburg. Das BLMK ist 2017 aus der Fusion des dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und des Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) hervorgegangen. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei eigenständige, komplementäre Museumssammlungen zur umfassendsten musealen Ressource von Kunst aus der DDR und nachfolgenden künstlerischen Traditionslinien verbunden. Das Kunstmuseum in Cottbus wurde 1977 als Galerie Kunstsammlung für den Bezirk Cottbu s gegründet. Seitdem erlebte es eine kontinuierliche Aufwertung, zunächst zu den Staatlichen Kunstsammlungen Cottbu s (1984), dann 1991, als das Museum als Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus in die Verantwortung des Landes Brandenburg überging. 2004 wurde die Institution Teil der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus. Mit dem Umzug in das Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus vollzog sich der Namenswechsel zum dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus (2008). In den 1990er Jahren wurde der Bestand von Kunst aus der DDR, der sich aus Malerei, Grafik, Fotografie, Plakatkunst und Skulptur zusammensetzt, um Werke internationaler Gegenwartskunst namhafter Künstler:innen erweitert. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt ( Oder) wurde 1965 als Galerie Junge Kunst des Bezirkes Frankfurt (Oder) gegründet und ab 1990 kommunal verwaltet. Sowohl im Sammlungsbestand als auch in den jährlichen Ausstellungsprogrammen haben sich seit den 1970er-Jahren die Bezüge zu Kunst aus Polen eingeschrieben. Konsequenterweise wurde 1991 ein Sammlungsbereich Polnische Druckgrafik nach 1945 begründet. Jenes Konvolut enthält einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen polnischer Künstler bis in die Gegenwart.

Weiterführende Literatur