2026 beteiligen sich 17 Künstlerinnen und Künstler an der Ausstellung:
Michael Bauer-Brandes
Heiderose Birkenstock-Kotalla
Judith Funke
Klaus Greinert
Anita Herzog-Graf
Ulle Huth
Michael Klette
Christina Koester
Heinz-Peter Knoop
Petra Korte
Susanne Müller-Kölmel
Jürgen Schmatz
Ela Schneider
Güdny Schneider-Mombaur
Sabine Smith
Manuela Stein
Duda Voivo
Der Titel der diesjährigen Jahresausstellung Ganz dünnes Eis ist Metapher für die fragil gewordene Meinungs- und Diskussionskultur. Die Welt dreht sich immer schneller, die Zeiten verunsichern. Meinungen werden aufgeregter, polarisieren und eskalieren immer heftiger – nicht nur in Social Media, den »Bubbles« oder »Echoräumen«. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, denn Kunst braucht Freiheit, eine offene Auseinandersetzung, gleichzeitig ein Innehalten, Sehen, Wahrnehmen und Nachdenken, ein Nachfragen und Diskutieren.
Aber das Themenfeld Fragilität wird von den Künstlerinnen und Künstlern auch weiter gefasst. Auf ganz dünnem Eis befindet sich unsere Existenz auf dem Hintergrund von Klimawandel, Überbevölkerung, Umweltzerstörungen, aber auch vielen politischen und sozialen Krisen. Das Gleichgewicht der Natur wird immer zerbrechlicher. Und dies betrifft auch die Welt der Tiere, wie Greta Calaminus, die parallel zur Jahresschau im Untergeschoss Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen gibt, augenfällig präsentiert.
Vernissage: 21. Februar 2026, 18 Uhr
mit einem Grußwort von Daniel Flemm, Oberbürgermeister der Stadt Solingen
und Musik von 3inatree
Finissage: 22. März 2026, 15 Uhr
mit einer Performance #kunstimwaldzimmer

