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Ahlen

Gekommen, um zu bleiben – Neues aus unserer Sammlung

Die Sammlung ist das Fundament und das Herzstück eines Museums. Nachdem das Kunstmuseum Ahlen sein 30-jähriges Jubiläum im Jahr 2023 mit drei großen Überblicksausstellungen zur Sammlung gefeiert hat, richtet sich der Blick nun auf die jüngsten Neuzugänge.

 

Unsere Sammlung durfte in den letzten Jahren substanziell wachsen: durch großzügige Schenkungen von Künstler:innen sowie von Förderern unseres Hauses, durch gezielte Ankäufe und durch die Integration einer umfangreichen Privatsammlung zur Konkreten Kunst, die im Kunstmuseum Ahlen ein neues Zuhause gefunden hat. Es gibt also gute Gründe, die Türen unseres Depots zu öffnen und zu Begegnungen mit zahlreichen neuen künstlerischen Positionen einzuladen.

 

Farbe und Gestus, Licht, Form und Struktur, Fläche, Raum, Bewegung, Landschaft und Stillleben – das sind Themen und Motive, die durch unsere Ausstellung führen. Vielfältige Eindrücke lassen erleben, was nur die Kunst vermag – gleichzeitig aufregend fremd und vertraut zu sein, zu provozieren und zu beglücken, anzuregen und zur Ruhe kommen zu lassen.

 

Mit Werken von

Josef Albers | Serena Amrein | Rupprecht Geiger | Karl Hartung | Curt Herrmann | Miriam Jonas | Caroline Kryzecki | Henning Kürschner | Alfred Lachauer | Adolf Luther | Rune Mields | Christian Rohlfs | Giuseppe Santomaso | Julia Schewalie | Elisabeth Sonneck | Julius Stahl | Klaus Staudt | Hermann Stenner | Antoni Tàpies | Armin Turk | Günther Uecker | Timm Ulrichs | Victor Vasarely | Josef Wedewer | Sinta Werner u.v.m.

Diese Ausstellung beginnt in
136
Tage
14
Std
36
Min
55
Sek
Termine
Start21.03.2027
Ende20.06.2027
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch15:00–1800
Donnerstag15:00–1800
Freitag15:00–1800
Samstag11:00–18:00
Sonntag11:00–18:00
Veranstaltungsort
Kunstmuseum Ahlen
Kunstmuseum AhlenMuseumsplatz 1 / Weststraße 98, 59227 Ahlen

Das Kunstmuseum Ahlen hat im Jahr 2006 die ersten Schritte zum Aufbau einer eigenen Sammlung gemacht. Seitdem wird die Sammlung sowohl mit den Neuerwerbungen der Theodor F. Leifeld-Stiftung und des Förderkreises des Kunstmuseums Ahlen e.V. als auch mit Schenkungen und Dauerleihgaben privater und öffentlicher Einrichtungen kontinuierlich unterstützt. Thematisch ist die Sammlung eng mit der Ausstellungszielsetzung des Hauses verbunden. Als Resultat daraus entstand eine Sammlung mit ca. 1500 Exponaten von mehr als 200 Künstler:innen, die sich in die Kategorien der frühen klassischen Moderne, der konstruktiv-konkreten Kunst und der zeitgenössischen Kunst unterteilen lassen. In allen Bereichen ist dem Licht als Thema und Gestaltungselement besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Entwicklung vom Spätimpressionismus mit pointilistischem und luministischem Anteil bis hin zum Expressionismus wird im ersten Sammlungszweig deutlich. Die frühsten Gemälde der Sammlung stammen von Auguste Renoir, Christian Rohlfs, Emil Nolde und Erich Heckel, dicht gefolgt zum einem von den Werken der rheinischen Expressionisten wie Walter Ophey, Wilhelm Wieger, Heinrich Campendonk und Heinrich Nauen, zum anderen von den Westfälischen Expressionisten wie Peter August Böckstiegel oder auch Hermann Stenner. Der zweite Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem konstruktiv-konkreten Kunstschaffen, das besonders nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit starken Aufschwung erfuhr. Dazu zählen zum einem u.a. Werke von Fritz Winter und Heinrich Siepmann und zum anderen die reduzierten Arbeiten von Leo Erb, Klaus Staudt oder auch Imi Knoebel. Die Künstler der Gruppe ZERO wie Heinz Mack, Adolf Luther und Günther Uecker sind ebenso in der Sammlung vertreten wie Eduard Micus und Erwin Bechtold. Aus den vergangenen Wechselausstellungen erwuchs die dritte Säule der Sammlung. Die zeitgenössischen Positionen u.a. von Susanne Lyner, Margret Eicher, Bernd Damke, Jobst Tilmann und Christoph Dahlhausen verdeutlichen unsere Ausstellungstätigkeit der letzten 25 Jahre. Auch die enge Kooperation mit dem Totalkünstler Timm Ulrichs setzt mit einem umfassenden Konvolut einen besonderen Akzent in unserer Sammlung. Mit der Übernahme des Nachlasses von Andreas Horlitz konnten im Jahr 2016 seine wichtigen Leuchtkästen, Glas- und Spiegelarbeiten in die Sammlung integriert werden.