läuft
Basel

Gili Tal – Light and Airy

Gili Tals (geb. 1983) Einzelausstellung an der Kunsthalle Basel ist die bislang umfassendste Präsentation ihres Werkes. Ihre Praxis schöpft aus der gebauten Umgebung – der Kulisse ihres täglichen Lebens – und der Art und Weise, wie diese Umgebung fortwährend von Marken überformt und reproduziert wird. Geleitet von ihrem Interesse daran, wie sich die Werbesprache in uns selbst spiegelt, untersucht sie die Strategien kommerzieller Bildproduktion von Setups der Produktwerbung bis zu Architektur- und Immobilienfotografie. Durch bewusste Verzerrungen dieser visuellen Sprache – mit einem besonderen Blick darauf, wie sie Ehrfurcht und ähnliche Gefühle auslöst – lenkt sie die Aufmerksamkeit vom inszenierten Objekt auf die Ideologie, die eine solche Art des Blicks formt, und deren Rolle in den scheinbar endlosen Prozessen der Kommerzialisierung. Für die Ausstellung an der Kunsthalle Basel entwickelt Gili Tal eine neue Serie großformatiger Fotoarbeiten auf Acryl.

Diese Ausstellung endet in
25
Tage
0
Std
54
Min
37
Sek
Termine
Start28.08.2026
Ende15.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag11:00–18:00
Mittwoch11:00–18:00
Donnerstag11:00–20:30
Freitag11:00–18:00
Samstag11:00–17:00
Sonntag11:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunsthalle Basel
Kunsthalle BaselSteinenberg 7, 4051 Basel

Die Kunsthalle Basel ist ein Ort an dem zeitgenössische Kunst ausgestellt, diskutiert und reflektiert wird und dies schon seit ihrer Gründung 1872. Als eine der ersten und aktivsten Institutionen in der Region, die internationale und Schweizer Kunst der Gegenwart zeigt, ist die Kunsthalle Basel insbesondere für ihr tiefgreifendes Engagement für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler bekannt. Dies mit der Absicht, anregende künstlerische Praktiken und mutige Ausstellungen einer interessierten Öffentlichkeit jeden Alters zu präsentieren. Mit bis zu zehn Ausstellungen pro Jahr, oft mit neuen Produktionen und begleitet von Künstlergesprächen sowie Performances, ist die Kunsthalle Basel der Treffpunkt für die Betrachtung von und Debatten über zeitgenössische Kunst. Das neoklassizistische Gebäude am Steinenberg wurde nach den Plänen des Architekten Johann Jakob Stehlin erbaut. In direkter Nähe zum Stadttheater und dem Stadtcasino, das als Konzerthalle dient, ergänzt es das städtebauliche Kulturensemble um die Sparte der bildenden Kunst. Anfänglich dienten die Räumlichkeiten der Kunsthalle vor allem der Verwahrung und Präsentation der Kunstsammlung des Vereins. Die Ausrichtung der Kunstpflege, die zu Beginn noch nationalistischen Idealen verpflichtet war, wurde bald überdacht. Mit Übergabe der bis zur Jahrhundertwende ehrenamtlich geführten Geschäfte an einen Konservator wurde der Grundstein für einen modernen und lebendigen Ausstellungsbetrieb gelegt.