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Luxemburg

Grafische Resonanzen – Alte Druckgrafik in neuer Perspektive

Die Villa Vauban und das Kollektiv COOPArt (aus Wiltz), beide Mitglieder des Netzwerks MOSAIK Kultur Inklusiv, haben fünf Künstlerinnen und Künstler für ein inklusives Ausstellungsprojekt rund um das Medium der Druckgrafik zusammengebracht.

Ausgangspunkt ist dabei eine Sammlung von rund 1.500 Druckgrafiken, die sich seit 2020 im Besitz des Museums befindet. Sie umfasst Werke aus verschiedenen Jahrhunderten und zeigt eine große Vielfalt an Motiven und Bildthemen. Diese Grafiken werden erforscht, restauriert und in Form kleiner Ensembles regelmäßig ausgestellt.

Ausgewählte Werke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert haben den Künstlerinnen und Künstlern als Inspiration für neue Arbeiten gedient. Sie haben Motive und Techniken der alten Grafiken aufgegriffen und sie auf ihre eigene Weise interpretiert. Nela Bočková, Jérôme Fuchs, SEB., Carlo Wertheimer und Zavie beschäftigen sich mit Erinnerungen, persönlichen Erfahrungen und dem, was sie derzeit bewegt. Die Natur taucht dabei in vielen Arbeiten als wiederkehrendes Motiv auf.

Gemeinsam mit dem Atelier Empreinte und der Künstlerin Diane Jodes lernten die Teilnehmenden verschiedene Techniken kennen und erhielten einen Einblick in die Welt der Druckgrafik. So entstand ein Austausch zwischen alten und neuen Werken, zwischen Tradition und Gegenwart sowie, indirekt, zwischen Kunstschaffenden verschiedener Epochen.

Diese Ausstellung beginnt in
36
Tage
15
Std
36
Min
28
Sek
Termine
Start02.12.2026
Ende02.05.2027
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–21:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Villa Vauban
Villa Vauban18, avenue Émile Reuter, 2420 Luxemburg

Die Villa Vauban ist ein Kunstmuseum, das Sammlungen alter und zeitgenössischer Kunstwerke (Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, 17. bis 21. Jahrhundert) vereint. Das Museum sieht sich folgenden Aufgaben verpflichtet: Erhalt, Restaurierung, Inventarisierung und Erforschung europäischer Kunstwerke des 17. bis 21. Jahrhunderts, die Teil der Sammlung aus Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und kunstgewerblichen Objekten sind, sowie Veröffentlichung der Forschungsergebnisse. Organisation von Ausstellungen mit Werken aus eigenen Sammlungen und mit Werken aus verschiedensten Beständen. Diese können ganz allgemein Objekte der Bildenden Kunst sein oder aber typische Beispiele für die Arbeit luxemburgischer Künstler bzw. solcher Künstler, die einen Großteil ihres künstlerischen Weges in Luxemburg beschritten haben. Damit soll Kunst unterschiedlichster Genres, Themen und Epochen dem Publikum zugänglich und durch Gegenüberstellung der Werke präsentiert werden. Förderung des Interesses und des Wissens eines vielschichtigen Publikums durch Ausstellungen alter, moderner oder zeitgenössischer Kunst aus Luxemburg oder aus anderen Teilen der Welt, durch Kataloge und wissenschaftliche Werke sowie durch museumspädagogische und kulturelle Aktivitäten, die im Rahmen der Ausstellungen angeboten werden. Bereicherung der Sammlung durch Zukäufe, Schenkungen oder Leihgaben; Unterstützung von in Luxemburg lebenden Künstlern durch den Erwerb zeitgenössischer Werke und durch Auftragsarbeiten. Förderung und Belebung des kulturellen Lebens der Stadt Luxemburg im Bereich der Bildenden Künste. Sammlung Alte Kunst Die in der Villa Vauban stattfindenden Ausstellungen schöpfen aus dem städtischen Sammlungsbestand, dessen Schwerpunkte auf der niederländischen Malerei des »Goldenen Zeitalters« (17. Jh.) und der französischen Landschafts- und Historienmalerei des 19. Jahrhunderts liegen. Gemälde, Skulpturen und Graphik europäischer Künstler des 17. bis 19. Jahrhunderts vervollständigen den Bestand. Sammlung Luxemburger Kunst Die Sammlungen der Stadt Luxemburg umfassen auch zahlreiche Werke Luxemburger Künstler. Einen Schwerpunkt bildet dabei das 19. und 20. Jahrhundert mit zentralen Vertretern der Sezessionisten aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und der Gruppe der Iconomaques , die die Nachkriegszeit maßgeblich prägten. Neben Gemälden befinden sich auch Skulpturen im Sammlungsbestand. Darüber hinaus werden die Sammlungen durch Schenkungen und gezielte Neuankäufe stetig erweitert, wobei der Schwerpunkt auf der Luxemburger Kunst liegt.