abgeschlossen
Luxemburg

Grand tourists to Turner – Britische Künstler in Europa, 1750–1850

Neben Gemälden und Zeichnungen des berühmten Landschaftsmalers Joseph Mallord William Turner (1775–1851) zeigt die Ausstellung Werke seiner nicht minder bekannten Zeitgenossen wie John Robert Cozens, Francis Towne, William Pars, Richard Wilson oder Joseph Wright of Derby.

Tatsächlich zog Italien, das Land der Antike und der Renaissance, über Jahrhunderte hinweg Reisende und Künstler an. Unter dem Einfluss der Romantik kam es jedoch im 19. Jahrhundert zu einer Veränderung. Italien war nicht mehr das einzige Reiseziel. Maler und Touristen begannen, andere Regionen Europas zu erkunden, wie die Schweizer Alpen oder die Täler der Seine, der Loire und des Rheins. Ihr Interesse reichte von römischen Ruinen und idyllischen Landschaften bis hin zu gotischen Kathedralen und mittelalterlichen Burgen. Turner und die anderen britischen Künstler, die in der Ausstellung gezeigt werden, veranschaulichen diesen Wandel, der die Darstellung der Landschaft revolutionierte.

Von Turners beiden Aufenthalten in Luxemburg in den Jahren 1824 und 1839 zeigt die Ausstellung sieben Ansichten der Stadt Luxemburg (Bock, Plateau du Rham, Alzette-Tal) in Gouache.

In Zusammenarbeit mit der TATE

Termine
Start04.07.2026
Ende11.10.2026
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–21:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Villa Vauban
Villa Vauban18, avenue Émile Reuter, 2420 Luxemburg

Die Villa Vauban ist ein Kunstmuseum, das Sammlungen alter und zeitgenössischer Kunstwerke (Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, 17. bis 21. Jahrhundert) vereint. Das Museum sieht sich folgenden Aufgaben verpflichtet: Erhalt, Restaurierung, Inventarisierung und Erforschung europäischer Kunstwerke des 17. bis 21. Jahrhunderts, die Teil der Sammlung aus Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und kunstgewerblichen Objekten sind, sowie Veröffentlichung der Forschungsergebnisse. Organisation von Ausstellungen mit Werken aus eigenen Sammlungen und mit Werken aus verschiedensten Beständen. Diese können ganz allgemein Objekte der Bildenden Kunst sein oder aber typische Beispiele für die Arbeit luxemburgischer Künstler bzw. solcher Künstler, die einen Großteil ihres künstlerischen Weges in Luxemburg beschritten haben. Damit soll Kunst unterschiedlichster Genres, Themen und Epochen dem Publikum zugänglich und durch Gegenüberstellung der Werke präsentiert werden. Förderung des Interesses und des Wissens eines vielschichtigen Publikums durch Ausstellungen alter, moderner oder zeitgenössischer Kunst aus Luxemburg oder aus anderen Teilen der Welt, durch Kataloge und wissenschaftliche Werke sowie durch museumspädagogische und kulturelle Aktivitäten, die im Rahmen der Ausstellungen angeboten werden. Bereicherung der Sammlung durch Zukäufe, Schenkungen oder Leihgaben; Unterstützung von in Luxemburg lebenden Künstlern durch den Erwerb zeitgenössischer Werke und durch Auftragsarbeiten. Förderung und Belebung des kulturellen Lebens der Stadt Luxemburg im Bereich der Bildenden Künste. Sammlung Alte Kunst Die in der Villa Vauban stattfindenden Ausstellungen schöpfen aus dem städtischen Sammlungsbestand, dessen Schwerpunkte auf der niederländischen Malerei des »Goldenen Zeitalters« (17. Jh.) und der französischen Landschafts- und Historienmalerei des 19. Jahrhunderts liegen. Gemälde, Skulpturen und Graphik europäischer Künstler des 17. bis 19. Jahrhunderts vervollständigen den Bestand. Sammlung Luxemburger Kunst Die Sammlungen der Stadt Luxemburg umfassen auch zahlreiche Werke Luxemburger Künstler. Einen Schwerpunkt bildet dabei das 19. und 20. Jahrhundert mit zentralen Vertretern der Sezessionisten aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg und der Gruppe der Iconomaques , die die Nachkriegszeit maßgeblich prägten. Neben Gemälden befinden sich auch Skulpturen im Sammlungsbestand. Darüber hinaus werden die Sammlungen durch Schenkungen und gezielte Neuankäufe stetig erweitert, wobei der Schwerpunkt auf der Luxemburger Kunst liegt.