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Mönchengladbach

GRANT MOONEY – sum

Ausstellung

mit Laura Aguilar, Olga Balema, Joseph Beuys, Wisrah C. V. da R. Celestino, Hanne Darboven, Yael Davids, Flint Jamison, Christian Jendreiko, Jannis Kounellis, Grant Mooney, Ulrich Rückriem u.a.m.

 

Der US-amerikanische Künstler Grant Mooney (*1990, Seattle, WA; lebt und arbeitet in Brooklyn, New York) entwickelt ein skulpturales Werk, das Material nicht als statische Größe, sondern als relationales Gefüge begreift. Durch Fertigungs-, Verbindungs- und Versiegelunsgtechniken, wie beispielsweise das Löten und Galvanisieren, transformiert Mooney Edelmetalle und industrielle Werkstoffe wie Silber oder Stahl zu halb abstrakten Objekten, deren Präsenz sich weniger aus ihrer Form als aus ihrem Verhältnis zum Raum und zur Umgebung entfaltet. In der Auseinandersetzung mit skulpturalen Verfahren legt er die vielschichtigen Kontexte und Beziehungen von Materialien und Formen offen und stiftet so neue, unerwartete Konstellationen. Seine Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von autonomer, abstrakter und ortsspezifischer Skulptur und präsentieren einen offenen, taktilen und vernetzten Skulpturenbegriff.

 

Die Ausstellung sum im Museum Abteiberg widmet sich dem Verhalten von Materialien in historischen wie zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Ausgehend von Mooneys skulpturalem Ansatz werden die architektonischen und konzeptuellen Besonderheiten des Museums und zentrale Entwicklungen der (post-)modernen Skulptur neu gelesen und mit aktuellen Praktiken in Beziehung gesetzt. sum versammelt neue und bestehende Arbeiten von Grant Mooney, Werke weiterer zeitgenössischer Künstler:innen, Arbeiten aus der Sammlung des Museum Abteiberg sowie ausgewählte Leihgaben.

 

Im Dialog zwischen prägenden Kategorien des Minimalismus und Konzeptualismus, wie Gewicht, Dichte und Masse, und immateriellen Kräften wie biochemischen Prozessen oder atmosphärischen Veränderungen entfaltet sich ein vielschichtiges Ausstellungsgefüge. Ausgangspunkt ist eine neue, gemeinsam mit der Chisenhale Gallery in London produzierte Werkgruppe Mooneys, die Luft und ihre Bewegung als skulpturale Substanz in den Fokus rückt. Teil dieser Werkgruppe ist eine vom Künstler entworfene Harfe, die nicht durch Berührung, sondern durch die elementare Kraft der Luft in Schwingung versetzt und auf dem Dach des Museums installiert wird. Ähnlich wie dieses Instrument geben auch die anderen Werke in unterschiedlicher Weise Handlungsmacht ab und öffnen sich Fragilität und Transformation. Das Flüchtige und Unmessbare wird so zu einem zentralen Bezugspunkt und eröffnet neue Perspektiven auf Material, Raum und Wahrnehmung.

 

sum wird kuratiert von Alke Heykes.

 

Eröffnung: 29. März 2026, 12 Uhr

Diese Ausstellung beginnt in
35
Tage
17
Std
49
Min
29
Sek
Start Termin
29.03.2026
Ende Abschluss
20.09.2026
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
11:00–17:00
Mittwoch
11:00–17:00
Donnerstag
11:00–17:00
Freitag
11:00–17:00
Samstag
11:00–18:00
Sonntag
11:00–18:00